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Baustelle höchstens noch bis Ende Juli
Baustelle höchstens noch bis Ende Juli
06.06.2019 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Loffenau - Die gute Nachricht: Der Zeitplan kann eingehalten werden. Mitte bis Ende Juli sollen die Arbeiten am Regenüberlaufbecken (RÜB) Igelbachstraße abgeschlossen sein. Das gab Bürgermeister Markus Burger in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag bekannt.

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um Veränderungen und Ergänzungen am vorhandenen Bestand (RÜB, Kanäle, Zuleitungen, Straße/Gehweg). "Wie bei der Sanierung alter Gebäude kann es dazu kommen, dass die vorhandene Bauwerkssubstanz unerwartete Zusammensetzungen aufweist oder die Anpassung von alt zu neu bei der Freilegung des vorhandenen Bestands nicht wie erwartet ist und angepasst werden muss", so Burger. Deshalb gab es diverse kleinere Änderungen. Diese wirken sich auf die Gesamtkosten aus. Prognostiziert waren samt Ingenieurleistungen 867 000 Euro. Je nachdem, wie viele nachträgliche Punkte berücksichtigt werden, steigen die Kosten um 18 000 oder weitere 44 000 Euro, sodass man dann bei etwa 930 000 Euro liege.

Bereits im Juli 2018 hatte der Gemeinderat zusätzlich zum Umbau des RÜB die Sanierung des Straßendeckbelags Igelbachstraße im Teilbereich Festplatz bis Kändelweg beschlossen. Im Zuge der Baumaßnahme und bei mehreren Ortsterminen wurde festgestellt, dass verschiedene Anpassungen sinnvoll und zum Teil erforderlich wären, so Hauptamtsleiterin Daniela Tamba. Wegen der Erweiterung der Umleitungsstrecke muss etwas mehr Gehweg erneuert werden. Außerdem sei es sinnvoll, im Zuge des Projekts auch nicht unmittelbar betroffene Gehwegbereiche gleich mit zu sanieren. Bestehende Schäden und Unebenheiten könnten so ausgebessert werden.

Eingebaut werden sollen zwei zusätzliche Straßeneinläufe, damit das Wasser vom Spielplatz und vom Festplatz nicht auf die Straße laufen kann. Der an die Baustelle angrenzende Gehweg am Festplatz ist brüchig und sollte ebenfalls saniert werden. Im Einmündungsbereich Dorfwiesenweg sind mehrere Schachtdeckel zu hoch.

Statt Pflaster sollte dort Asphalt verwendet werden - zumal es die dort verwendete Form von Pflastersteinen nicht mehr gibt, sagte Tamba. Der Gemeinderat plädierte einstimmig dafür, diesen Bereich nur so weit wie notwendig zu sanieren und folglich den Pflasterbelag auf einer größeren Fläche zu erhalten.

Bertram Herb (CDU) begrüßte die Änderungen, monierte aber, dass der späte Zeitpunkt ungünstig sei. Man hätte diese Punkte gleich mit ausschreiben sollen. Der Vorschlag von Reiner Singer (FWG), im Baustellenbereich nur noch an einer Straßenseite einen dann breiteren Gehweg anzulegen und auf jenen an der anderen Straßenseite zu verzichten, wurde nicht weiter verfolgt. Singer begründete seinen Vorschlag damit, dass auf dieser Seite unter anderem der Spielplatz liegt und Mütter mit Kinderwagen dann besser dort hingelangen könnten.

Laut Tamba müsste der Straßenunterbau auch für den breiteren Gehweg erneuert werden, da dieser wegen der Zufahrt zum Gewerbegebiet überfahrbar sein muss. Zudem seien aus gleichem Grund Befestigungen an der anderen Straßenseite notwendig. Unter dem Strich wäre das deutlich teurer als die Beibehaltung und Sanierung der bestehenden Gehwege.

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