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Mehr Sicherheit am "Elefantenweg"
18.06.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - "Habt ihr schon gesperrt?", fragt ein Radfahrer gestern Morgen die drei Arbeiter. Als sie verneinen, tritt er kräftig in die Pedale, froh, auf dem "Tunnelweg" in Gaggenau weiterfahren zu können.

Von den Mitarbeitern einer Fachfirma aus Wolfach werden momentan Felssicherungsarbeiten entlang des Weges zwischen Oertelstraße (Benzparkplatz beim Ottenauer Stadion) und Fußgängerbrücke Höhe Mercedes-Benz-Werk ausgeführt. Laut Straßenbauamt des Landkreises Rastatt kam es in der Vergangenheit dort immer wieder zu gefährlichen Steinschlägen und kleineren Felsabbrüchen.

Aktuell sind auf dem im Volksmund auch "Elefantenweg" genannten Fußgänger- und Radweg vorbereitende Maßnahmen im Gange. Ein Mitarbeiter, entsprechend gesichert, muss in bis zu rund sieben Meter Höhe die Böschung von Pflanzen und Gestrüpp befreien. Das ist teilweise nicht einfach. Eine Säge kommt zum Einsatz. Am Weg ist ein kleiner Bereich abgesperrt. Drohen größere Holzstücke auf den Weg zu fallen, wird dieser kurzzeitig voll gesperrt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Mittwoch dauern. Dann ist der Felsen freigelegt und kann gesichert werden.

Sicherungsarbeiten

am Hilpertsloch

Sicherungsarbeiten sind auch ein Stück weiter, im Bereich des Eingangs zum Hilpertsloch, erforderlich. Dort sind Bereiche des Radwegs bereits abgesperrt. Schilder weisen darauf hin, dass Radfahren in diesem Bereich verboten ist und nur Fußgänger passieren dürfen.

Radler sollten absteigen. Gestern Vormittag kümmerte sich jedoch niemand der Biker um die Schilder. Alle fuhren weiter, keiner stieg ab. Der Weg ist stark frequentiert, ist er doch Bestandteil der "Tour de Murg". Der Hauptgrund für die Missachtung der Beschilderung: Gearbeitet wird in diesem Abschnitt noch nicht. Der Fels ist blank, es müssen keine Pflanzen oder sonstiger Bewuchs entfernt werden.

Die eigentlichen Felssicherungsarbeiten werden in der kommenden Woche ausgeführt. Dazu werden Befestigungsstäbe in die Felsen eingebracht und daran Netze gespannt. Je nach Fortschritt werden sie nach Einschätzung der Arbeiter bis Ende kommender Woche abgeschlossen sein.

Während der Maßnahme wird der Radweg auf einer Länge von rund 60 Metern auf eine Durchgangsbreite von einem Meter eingeengt, sodass er noch als Gehweg passiert werden kann. Radfahrer werden laut Landratsamt gebeten, abzusteigen. Für die Arbeiten sind insgesamt etwa zwei Wochen veranschlagt. Die Kosten belaufen sich auf rund 20 000 Euro.

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