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Gottesdienst auf Salmenplatz verlegt
Gottesdienst auf Salmenplatz verlegt
22.06.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj ) - Dass man es nicht allen Recht machen kann, muss das Organisationsteam der 800-Jahr-Feier gerade erleben. Die Entscheidung, den ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 14. Juli, von der Stadthalle auf den Salmenplatz zu verlegen, sorgt bei einigen Festbeteiligten für Unmut. Während Standbetreiber an der Stadthalle bemängeln, dass dieser Publikumsmagnet nun auch noch zum Salmenplatz wandert, wo ihrer Meinung nach ohnehin schon die meisten Attraktionen geboten werden, beklagen sich die Anbieter dort, dass während des Gottesdiensts, der um 9.30 Uhr beginnt, keine Bewirtung stattfinden darf. Das teilte Melanie Mußler gestern auf BT-Anfrage mit. Sie ist bei der Stadtverwaltung die Ansprechpartnerin im Organisationsteam.

Als Erklärung für die Verlegung des ökumenischen Gottesdiensts, der vor dem um 11 Uhr startenden historischen Umzug zelebriert wird, gibt sie Sicherheitsgründe an. Vor der Stadthallenbühne befindet sich eine Rasenfläche, auf der die Stühle für den Gottesdienst hätten aufgestellt werden müssen. Damit diese nicht einsinken, hätten dort Bodenplatten verlegt werden sollen. Diese allerdings böten zu viele Stolperfallen, weshalb man von dieser Idee Abstand genommen habe, erklärte Mußler: "Das können wir nicht verantworten." Also hat man sich für den gepflasterten Salmenplatz entschieden, wo der Gottesdienst bei trockener Witterung sicher über die Bühne gehen kann. Sollte es regnen, wird er in der Liebfrauenkirche stattfinden.

Die Meinung, dass die meisten Festattraktionen am Salmenplatz geboten werden, teilt Mußler nicht. Musikalisch sei es Geschmackssache, ob man sich lieber einen DJ anhört oder Livemusik einer regionalen Band. Zudem verweist sie auf die Lachnacht, die am Freitagabend in der Stadthalle stattfindet, bei der die Gäste nur im Außenbereich (also von den Standbetreibern) bewirtet werden (nicht in der Stadthalle), auf die Übertragung des Radio-Senders "Die neue Welle" auf der Stadthallenbühne sowie die Aufstellung der Umzugsteilnehmer, von der man am Standort Stadthalle am meisten profitiere. Mußler gehe fest davon aus, dass sich das große Jubiläumsfest für alle beteiligten Vereine und Standbetreiber lohne - egal an welchem Standort.

Unterdessen sind gestern bei der Stadtverwaltung die neuen Flyer für das Fest vom 12. bis zum 14. Juli eingetroffen; sie werden jetzt an alle Teilnehmer verschickt. Zudem wird über den Stadtanzeiger am 4. Juli die aktualisierte Fest-Broschüre an alle Haushalte verteilt.

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