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Von der Rheinebene hoch nach Moosbronn
25.06.2019 - 00:00 Uhr
Von Maren Krämer

Gaggenau - Die Wallfahrtskirche Moosbronn bekommt einen neuen Pfarrer. Friedbert Böser, momentan noch Leiter der Seelsorgeeinheit Schwetzingen, wechselt zum 14. Juli nach Gaggenau. Neben seiner Arbeit als Wallfahrtspfarrer und Kooperator wird er auch in der Arbeitnehmerseelsorge und als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung tätig sein.

Bereits im Juni letzten Jahres hatte sich die Seelsorgeeinheit mit einer Petition, unterschrieben von rund 700 Gemeindemitgliedern, an den Erzbischof gewandt. Darin setzten sich die Unterzeichnenden für die Entsendung eines Kooperators ein, "der sich auch der Wallfahrt in Moosbronn widmen kann" (wir berichteten). Seit dem Abschied von Ulrich Förderer zum 1. Oktober 2017 ist die Stelle nicht mehr besetzt. Nun tritt Friedbert Böser, geboren 1958 in Forst, seine Nachfolge an.

Böser studierte nach seinem Abitur am Schönborn-Gymnasium in Bruchsal zunächst an der Fachhochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Nach seinem Abschluss war er von 1981 bis 1985 als Verwaltungsbeamter in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim angestellt. Auf das Theologiestudium in Freiburg und Wien und die pastoral-praktische Ausbildung folgte 1992 dann die Priesterweihe in Heidelberg. Anschließend wirkte er als Vikar in Weinheim, Tauberbischofsheim und Pforzheim, bevor er 1997 als Pfarrer nach Schutterwald kam. Von seiner aktuellen Einsatzstelle als Leiter der Seelsorgeeinheit Schwetzingen wird er am 30. Juni verabschiedet. Er freue sich auf seine neue Aufgabe und sei sehr gespannt, was ihn alles erwarte, sagte Friedbert Böser im BT-Gespräch.

Der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf in Moosbronn wird auch im überregionalen Kontext eine große Bedeutung zugemessen. Seit über 400 Jahren pilgern Gläubige auf der Suche nach Trost und Hilfe in den Gaggenauer Stadtteil. Zu Maria Himmelfahrt können jedes Jahr bis zu 1 000 Wallfahrer begrüßt werden. Auch in der Petition vom Juni des vergangenen Jahres war die Kirche als "Ort gelebten Glaubens" mit langer Wallfahrtstradition bezeichnet worden. Gerade deswegen war es den Verantwortlichen wichtig, einen geeigneten Nachfolger für Ulrich Förderer zu finden.

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