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Optimismus bei einer "phantastischen Aufgabe"
Optimismus bei einer 'phantastischen Aufgabe'
28.06.2019 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Hoch hinaus wollte Thomas Twork wohl schon immer: Er war bei den Gebirgsjägern, sein Studium absolvierte er im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik, seit 16 Jahren arbeitet er unter dem guten Stern, seit April dieses Jahres leitet er den Standort Gaggenau.

Vor seinem Wechsel ins Murgtal leitete Twork die Motorenproduktion für Nutzfahrzeuge im Mercedes-Benz-Werk Mannheim. "Da muss man nicht lange überlegen", erinnert er sich daran, als ihm die Leitung des Werks Gaggenau angeboten wurde: "Eine phantastische Aufgabe." Für rund 6 400 Mitarbeiter ist er nun verantwortlich.

"Der Standort steht besser da denn je", bilanziert er nach den ersten knapp drei Monaten in Gaggenau. Auch für den Rest des Jahres sehe es sehr gut aus. Doch habe man am Standort keinen Einfluss auf Weltpolitik und internationale Wirtschaft. Mit Blick auf 2020 sagt Twork: "In der Vergangenheit waren wir euphorisch optimistisch, jetzt sind wir optimistisch." Mit den verschiedenen Beschäftigungsfeldern könne man externe Einflüsse austarieren.

Mobilität und der sorgsame Umgang mit der Ressource Natur müssten kein Widerspruch sein, sagt Twork. Auch wenn es derzeit ungewiss sei, wohin die Entwicklung gehen werde. Kundennahe Fahrversuche mit dem E-Actros laufen bereits. Der Standort selbst könne mit einer breiten Produktpalette aufwarten, sagt Twork.

Auch die Schnittstellen zu den Entwicklungsabteilungen des Konzerns funktionierten sehr gut. Es gebe eine enge Verzahnung; die Kompetenz der Gaggenauer Produktionsexperten fließe in die Entwicklungsarbeit in Stuttgart ein.

Werden in zehn Jahren noch genauso viele Benzler am Standort arbeiten? "Ich werde hart dafür arbeiten", versichert Twork. Sowohl Pkw- als auch Truckprodukte hat man im Portfolio und sei deshalb gut aufgestellt. Der Anlauf der neuen Kompaktklasse in Rastatt sorge für einen weiteren Schub. Bei Karosserieteilen und im Rohbau habe man derzeit eine gute Auslastung. Auch der Truckbereich laufe gut.

Gaggenau, ein traditionsreicher Standort, wo der Wandel Tradition hat. Nicht nur das habe ihn beeindruckt. Positive Überraschung in Gaggenau: "Der Grad des Gestaltungswillens auf allen Ebenen." Darüber habe er mit Michael Brecht, dem Vorsitzenden des Betriebsrats und des Daimler-Gesamtbetriebsrats, "einen sehr guten Partner, mit dem man den Standort voranbringen kann". Der geplante Abriss von Bau 50 soll übrigens im Sommer beginnen.

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