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Der Kurort soll Gutes im Schild führen
Der Kurort soll Gutes im Schild führen
18.07.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Kurstadt ist Gaggenau nicht, aber die Große Kreisstadt hat einen Kurstadtteil. So darf man in Bad Rotenfels stolz darauf sein, als einziger Kurort im gesamten Landkreis Rastatt geführt zu werden. Der Status als "Staatl ich anerkannter Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb" soll nun an den Ortseinfahrten deutlich herausgestellt werden. Hierfür ist allerdings ein politischer Akt notwendig: Der Gemeinderat muss diesem Antrag zustimmen.

Im August 1964 erhielt Rotenfels das Prädikat "Kurort mit Heilquellenkurbetrieb". Ein zweites Sanatorium mit dem Namen Markgraf wurde errichtet, und schon 1971 folgte das zweite Prädikat. Jetzt durfte sich das zwischenzeitlich von Gaggenau eingemeindete Rotenfels "Heilbad" nennen. Als erstem Stadtteil in der Geschichte Baden-Württembergs verlieh die Landesregierung Rotenfels im April 1972 den Titel "Bad". Das Prädikat "Staatlich anerkannter Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb" wurde 1987 vom Land verliehen.

Was steckt hinter der angestrebten "kommunalrechtlichen Zusatzbezeichnung"?

In dem "Gutachten zur Fortentwicklung des Heilbäder- und Kurortwesens in Baden-Württemberg" werden dem Heilbäderverband verschiedene Vorschläge unterbreitet. Auftraggeber für dieses Gutachten war das Land Baden-Württemberg. Unter anderem solle das kurörtliche Prädikat deutlicher herausgestellt werden, erläutert das Rathaus in seiner Sitzungsvorlage. "Eine präsente Platzierung der staatlichen Anerkennung auf den Ortstafeln ist folglich ein erster Schritt, um mehr Aufmerksamkeit auf dieses entscheidende Alleinstellungsmerkmal zu lenken", heißt es weiter.

In jeder betroffenen Kommune muss der Gemeinderat entscheiden, ob er dem Antrag zustimmt. Letztlich befindet das Innenministerium über diese "Sammelentscheidung".

Jeweils rund 80 Euro soll ein neues Schild kosten, Bad Rotenfels benötigt davon vier Stück; die Stadt sorgt für die Umrüstung.

In der Sitzung des Gemeinderats am kommenden Montag geht es unter anderem um eine weitere Bad-Frage: Dabei stehen aber größere Summen im Hintergrund. Denn die Stadt soll eine Bürgschaft für den Schwimmbadverein Sulzbach übernehmen. Hintergrund ist die beschlossene Sanierung des Freibadbeckens. Gut 1,1 Millionen Baukosten (netto) stehen derzeit im Raum. Etwa 160 000 Euro sollen als Bankkredit aufgenommen werden, wofür die Stadt eine Ausfallbürgschaft übernimmt.

Die öffentliche Sitzung am Montag, 22. Juli, beginnt um 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

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