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Gernsbach von seiner leckeren Seite
Gernsbach von seiner leckeren Seite
18.07.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (galu) - Der Pfirsich, eine Steinfrucht aus der Familie der Rosengewächse, ist die Frucht des diesjährigen Schleckselwettbewerbs der Stadt Gernsbach. "Aus einer tollen Idee ist eine Veranstaltung mit Tradition geworden. Gernsbacher Schlecksel ist inzwischen über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt", stellt Bürgermeister Julian Christ beim Pressetermin zur Vorstellung des Mottos fest.



Auch blickt er auf acht Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Organisatoren Sabine Katz und Bernd Werner, Sternekoch auf Schloss Eberstein, zurück.

Am Ablauf wird sich laut Katz nichts ändern, alles bleibt so wie in den vergangenen Jahren. Man habe jedoch den Zeitpunkt der Bekanntgabe sehr bewusst gewählt. "Es gibt sehr viele verschiedene Pfirsichsorten, und ab jetzt beginnt für die meisten die Saison", erläutern die Organisatoren. Ob Nektarine oder Weinbergpfirsich, alle Sorten sind erlaubt. Einziges Kriterium: Es müssen Pfirsiche aus der Region verwendet werden.

Warum der Pfirsich? "In den 70er Jahren gab es viele Obstkuchen und Bowle mit Pfirsichen aus der Dose, auch Kompott oder die beliebten Kullerpfirsiche hat man viel gesehen. Aber Marmelade war damals kein Thema", erzählt Katz.

Pfirsiche hervorragend für Marmelade geeignet

Laut Werner ist der Pfirsich bestens für Marmelade geeignet, da er viele verschiedene Aromen annehmen kann und auch mit Schale gekocht werden kann. Süßwein oder Grand Manier passen seiner Meinung nach sehr gut dazu, der Alkohol muss jedoch gut verkocht werden. Bürgermeister Christ kann sich auch Vanille oder Marzipan sehr gut als Kombinationen vorstellen. Des Weiteren gilt der Pfirsich in China als Symbol der Unsterblichkeit.

"Wir als Stadt freuen uns sehr auf den Wettbewerb, auch meine Frau freut sich, dieses Jahr wieder in der Jury dabei zu sein", so Christ. Die gesamte Jury setzt sich dabei aus Bürgermeistergattin Jasmin Christ, Sternekoch Bernd Werner, Schatzinsel-Inhaberin Sabine Katz, einem Fachmann aus der Marmeladenmanufaktur "Marmelicious" aus Berlin und den beiden Gewinnerinnen des Vorjahres, Elke Matz und Manuela Warth, zusammen. Bewertet wird in den Kategorien Geschmack, Kreativität, Konsistenz, Farbe und Präsentation. In die Kategorie Kreativität fließt auch die Originalität der Geschichte ein. Gab es kuriose Erlebnisse bei der Zubereitung? Entstammt die Marmelade einem alten Familienrezept? Die Teilnehmer werden angehalten, auch die Gläser ansehnlich zu gestalten.

Alle Teilnehmer dürfen bis zu drei verschiedene Sorten einreichen, jeweils drei 200 Gramm Gläser pro Sorte. Die Marmeladen können vom 9. bis 16. September in der Tourist-Info oder in der Schatzinsel abgegeben werden, die "Schleckselkür" wird am 18. September auf Schloss Eberstein stattfinden. Das übrig gebliebene Naschwerk wird für den guten Zweck verkauft oder der Tafel gespendet.

Ermittelt werden drei Preise sowie der Publikumspreis und diverse Sonderpreise. Diese sind vorher nicht festgelegt und werden "ad hoc von der Jury bestimmt", so Katz. Als Beispiele nennt sie den Teampreis oder der Preis für das mutigste Rezept.

Die Gewinnermarmelade wird "Gernsbacher Schlecksel 2019" und wird, nach der Produktion bei Marmelicious, in der Tourist-Info sowie in der Schatzinsel zu kaufen sein.

"Die Teilnehmer sollen sich trauen, etwas auszuprobieren", bekräftigt Bürgermeister Christ zum Abschluss des Gesprächs.

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