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Brote und Flammkuchen finden reißenden Absatz
Brote und Flammkuchen finden reißenden Absatz
21.08.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (ueb) - "Wieder einmal Zeit, unser historisches ,Backhiesel' anzuheizen und gemütlich zusammen zu sitzen", fand der Obst- und Gartenbauverein Obertsrot/Hilpertsau. So geschehen am Sonntag - und wieder einmal erwies sich das Backofenfest als sehr erfolgreich. Da Petrus guter Laune schien, war es kein Wunder, dass schon sehr bald letzte Sonnenschirme herangeschafft, weitere Bierbänke und Biertische aufgestellt werden mussten.



Letztendlich fanden aber alle Besucher auf dem Gelände des OGV unterhalb des Hilpertsauer Festplatzes passende sonnige und schattige Plätze. Auch für abgestellte Autos fand sich Platz, manche Besucher kamen jedoch wandernd, andere "mit Kind und Kegel" angeradelt. Sehr zur Freude des Veranstalters, aller, die zum Gelingen beitrugen, und natürlich auch von Ortsvorsteher Walter Schmeiser, wie er in seiner kurzen Begrüßungsansprache betonte. Die deftigen und süßen Flammkuchen, besonders aber die runden Brotlaibe hätten fast noch mehr sein können, stellte Bäcker Andreas Weiler lächelnd fest, konnte sich doch ihrem leckeren Duft kaum jemand entziehen. Etwa 300 Holzofen-Krustenbrote fanden glückliche Abnehmer, auf mehr als 500 Flammkuchen warteten, sorgsam auf Holzbrettern zu den Tischen transportiert, hungrige Festbesucher. Wem der Sinn eher nach Deftigem stand, der konnte sich an Heißen, Schmalz- und Speckbroten oder Käseweck laben. Auch an die "Süßschnuten" hatten die Vereinsfrauen nicht nur gedacht, sondern sie boten Brot mit Nutella-Aufstrich an, überdies 18 Kuchen, im heimischen Herd gebacken, und sogar Torten. Dass Ka ffee und kühle Getränke mit und ohne Alkohol zum Angebot gehörten, versteht sich fast von selbst.

Die musikalischen Geschmacksnerven trafen die Darbietungen des Musikvereins Hilpertsau, deren vielfältige Melodien wohl alle Festbesucher kannten. Ein bisschen schade war für die Musikerinnen und Musiker zwar der für derartige gesellige Treffen typische Geräuschpegel. Doch Applaus war den Akteuren jedes Mal sicher.

Auch an Überraschendes hatte der Verein gedacht und Handwerker mit ihren Exponaten eingeladen. Am Verkaufsstand von Marlies und Walter Schmitt aus Gernsbach war Holzgeschnitztes - Engel, Herzen, Kerzenständer - nicht nur zu bewundern. Gleich nebenan erinnerte die "Runde Holzvielfalt" von Thomas Krämer aus Forbach mit bunten Kreiseln, Sparstrümpfen, Schmuckanhängern und Holzschüsseln daran, dass schon in wenigen Monaten die Zeit des Schenkens naht. Da es dann sicherlich kälter ist, lag es nahe, am Stand des Schäfers Joachim Lohmann neben Dünge-Pellets schon mal über weiche Felle zu streichen, an Schafmilchseife zu riechen und Wärmendes für die Füße zumindest anzuschauen.

Wer sich für Draht-, Holz- und Motorsägekunst interessierte, war mit einem Gespräch mit Krisztina Hackspacher aus Huzenbach gut beraten. Vielleicht nicht unter den weihnachtlichen Gabentisch passend, sind ihre Werke für die Gartengestaltung und rings ums Haus Schmuckstücke mit Seltenheitswert. Mädchen oder Jungen, die sich in zauberhafte Feen, Prinzessinnen oder auch wilde Tiere verwandeln lassen wollten, konnten das, wie Schmeiser ankündigte, am Kinderschminkstand.

Wer so ein Fest schultern will, muss sich auf seine Mitglieder und Mitstreiter verlassen können. Genau das schien trotz hoher Anforderungen an alle Aktiven am Sonntag der Fall zu sein. Die Schlange der Anstehenden am Flammkuchen-, am Brot- und am Kuchenstand und auch am Ausschank wurde zu Hoch-Zeiten kaum kürzer. Frauen und Jugendliche waren ständig mit dem Austragen von Bestellungen, Bedienen, Kassieren und dem Abräumen der Tische beschäftigt. Die Männer meisterten bereits am Samstagvormittag die Aufgabe, Verkaufsstände, Bänke und Tische aufzustellen, der Abbau folgte am Montag.

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