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Probieren und Genießen im Schatten der Stadtmauer
02.09.2019 - 00:00 Uhr
Von Veronika Gareus-Kugel

Gernsbach - Von einer Einmaligkeit anlässlich des Stadtjubiläums sprach Bürgermeister Julian Christ gestern Morgen bei der Eröffnung des Naturparkmarkts auf dem Färbertorplatz. Schon gleich zu Marktbeginn, den die Alphornbläser Gernsbach musikalisch umrahmten, zeigte sich so manch einer der 34 Stände von Besuchern dicht umlagert.

Zu den Teilnehmern zählten unter anderem die örtliche Süßmostgruppe, einige der Gernsbacher Obst- und Gartenbauvereine, die Touristinfo der Stadt, das Infozentrum Kaltenbronn und Joachim Lohmann mit "Produkten vom Schaf". Die Leader-Kulisse Mittelbaden / Schwarzwaldhochstraße stellte ihre Arbeit in den Mittelpunkt.

Es war der vierzehnte von insgesamt 20 für dieses Jahr geplanten Naturparkmärkten, der seine Pforten öffnete. So manch ein Besucher kam aus dem Staunen nicht mehr heraus ob der Besucherscharen, die schon am Morgen den Weg auf den Platz im Schatten der Stadtmauer fanden. "Das Interesse ist enorm und es riecht auch gut", meinte Musikschulleiter Werner Roth im BT-Gespräch.

Ob Wildsalami, leckerer Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen, Gemüse und Obst der Saison, selbst gemachte Marmeladen, frisch geerntete Äpfel oder Ziegenkäse: Dies alles und noch viel mehr lud zum Probieren und Kaufen ein. Dazu gab es den einen oder anderen nützlichen Tipp und Gratis-Informationen von den Verkäufern zu Herkunft und Verarbeitung der Produkte.

Die Naturprodukte, der Bauernhofcharakter, das Selbstgemachte - "man hat hier ein Naturgefühl", meinte eine Karlsruherin begeistert. Gemeinsam mit ihrem Mann besuchte sie zum ersten Mal einen der Naturmärkte der Region. Kammmacher Wolfgang Schulte aus Altensteig fertigt zwischenzeitlich auch Holz-Windräder mit beweglichen Figuren an, wofür Kirschlorbeer-, Apfel-, Zwetschgenholz und andere Holzarten Verwendung finden.

Auch die Musik

kommt nicht zu kurz

Ganz besonders stolz zeigte sich der Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Karl-Heinz Dunker, auf das Bio-Weingut Maier in Haueneberstein: Dessen Straußenwirtschaft darf sich ab nächste Woche "Naturstraußenwirtschaft" bezeichnen. Es ist eine Zertifizierung, die zum ersten Mal vom Naturpark vergeben wird. Als eine der Voraussetzungen dafür gilt, dass in der Küche zwei Drittel der eingesetzten Produkte regionalen Ursprungs sind, erläuterte der Geschäftsführer das Auszeichnungsprozedere.

Die Musik kam ebenfalls nicht zu kurz: Nach den Alphornbläsern gestaltete die Stadtkapelle den musikalischen Rahmen. Angekündigt waren ferner das Akustik-Duo "Simple Sounds" sowie Anita Löwenthal und Simon Welsch.

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