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Wenn Berg und Quelle sich verbinden
Wenn Berg und Quelle sich verbinden
03.09.2019 - 00:00 Uhr
Forbach (red) - Das Forbacher Schwimmbad Montana feiert 2019 sein 40-jähriges Bestehen. Seine Geschichte begann allerdings schon vor 1977 mit der Suche nach einem geeigneten Standort. Mittlerweile zählt das Montana laut Gemeindeverwaltung zu den beliebtesten Freizeitangeboten im Murgtal.

Der heutige Standort ist ein glückliches Nebenprodukt aus dem Bau der B 462-Umgehung Gausbach, in deren Zuge ein Teil des Stiehlbergs abgetragen worden war und eine riesige, ebene Fläche entstand. Mit weiteren Flächenzukäufen stand schließlich ein Gesamtareal von 2,5 Hektar für das Montana zur Verfügung.

Erster Spatenstich

am 28. Juli 1977

Am 28. Juli 1977 war es dann soweit: Der erste Spatenstich für das neue Freizeitbad war gesetzt. Nach einer fast zweijährigen Bauzeit wurde das Montana schließlich vom 15. bis 17. Juni 1979 mit einem dreitägigen Fest eingeweiht, informiert die Gemeinde. Die Baukosten beliefen sich auf 5,5 Millionen D-Mark.

"Wir eröffnen" stand auf der eigens herausgegebenen Zeitung "Montana". Stolz berichtete man über eine Wasserfläche von rund 1 000 Quadratmetern. Eine weitere Besonderheit: Das Bad erhält sein Wasser direkt aus der Winterhardtquelle.

Auf diese Tatsache ist auch der Name Montana zurückzuführen, der sich aus den italienischen Worten "Monte" (Berg) und "Fontana" (Quelle) zusammensetzt. Ein Schwimmbad mit einem Kinderplanschbecken, einem Mehrzweckbecken sowie einem Schwimmerbereich war entstanden. Dazu kommen das Tretbecken, ein Armbecken und das Sprungbecken mit Sprungturm.

Im Laufe der Jahre wurde das Schwimmbad immer wieder modernisiert: 1990 wurde der neue Kinderspielplatz eingeweiht. Kurz darauf folgte die Modernisierung der technischen Einrichtungen. 2001 sanierte die Gemeinde das Kinderplanschbecken, ein Jahr später wurde ein Beachvolleyballfeld angelegt. Eine neue solarthermische Heizung wurde 2003 in Betrieb genommen, 2004 zeigte sich der Kassenbereich des Bads in neuem Glanz. Zwischen 2008 und 2010 wurde das Schwimmbad im Eingangs- und Innenbereich runderneuert.

Einer, der seit 1979 maßgeblich an den Planungen des Bads beteiligt war, ist Hermann Buhrke. Als Schwimmmeister war er 28 Jahre lang für das Montana im Einsatz. 2007 löste ihn Sven Schneider ab.

Die ständigen Sanierungen und Erneuerungen führten dazu, dass das Schwimmbad heute auch Angebote außerhalb der Wasserfläche bereit hält. So gibt es einen Spielbereich für Kinder mit Piratenschiff, Freilandspielfelder für Mühle und Schach, Tischtennisplatten sowie ein Beachvolleyballfeld. Für die Bewirtung der Besucher gibt es einen Kiosk und ein Selbstbedienungsrestaurant.

Laut Gemeinde halten zahlreiche Stammgäste, auch Nicht-Forbacher, dem Bad bereits seit vielen Jahren die Treue. Seit 2019 kann das Montana mit der Schwarzwaldplus-Karte kostenlos von Touristen aus der Region Freudenstadt und Baiersbronn genutzt werden.

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