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Mit Umsicht und Disziplin
Mit Umsicht und Disziplin
05.11.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Bereits auf der Anfahrt der Sulzbacher Wehr konnten die dichten Rauchwolken wahrgenommen werden: Am Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Gaggenau, Abteilung Sulzbach, zu einem Brand im Pfarrkeller aufgrund eines technischen Defektes alarmiert. Glücklicherweise handelte es sich um das von Abteilungskommandanten Andreas Blittkowsky ausgearbeitete Übungsszenario zur Jahreshauptübung.

Einsatzleiter Udo Warth konnte bei der Lageerkundung feststellen, dass sich zwei Personen noch im Keller befanden. Ein Betroffener rannte Warth förmlich in die Hände und berichtete aufgebracht, was "passiert" war.

Gruppenführer Raphael Warth setzte seine Mannschaft zielgerichtet so ein, dass sich mehrere Trupps unter Atemschutz zur Suche der vermissten Personen und zur Brandbekämpfung in den Pfarrkeller begaben. Aufgrund der Räumlichkeiten und der tatkräftigen Mithilfe der Nebelmaschine gestaltete sich die Arbeit der Atemschutzgeräteträger aber als schwierig, jedoch lösten sie diese Aufgabe mit Bravour. Bereits nach wenigen Minuten konnte die erste Verletzte gerettet werden, obwohl die Sicht gegen Null ging.

Der stellvertretende Stadtkommandant Wolfgang Becker wohnte der Übung bei und bescheinigte nicht nur den Atemschutzgeräteträgern, sondern der gesamten Mannschaft einen hohen Ausbildungsstand. Er lobte besonders das umsichtige, disziplinierte Vorgehen bei der doch kom plexen Übungsannahme.

Bürgermeister Michael Pfeiffer zeigte sich ebenfalls fasziniert von der professionellen Abarbeitung des "Einsatzes". Er dankte den Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit über das ganze Jahr hinweg.

Die neue Ortsvorsteherin Josefa Hofmann bedankte sich freudestrahlend mit kurzen Worten bei den Wehrleuten: "Ich fühle mich in Sulzbach durch euch sicher, und sollte ich euch mal benötigen, weiß ich, ich bin in besten Händen."

Besonders stolz waren die Floriansjünger über die stattliche Anzahl der Zuschauer, die teils mit ihren Kindern die Übung beobachteten. Aus der einen oder anderen Zuschauerecke konnte man den Spruch mancher Kinder hören: "Mama, wenn ich groß bin, möchte ich auch einmal zur Feuerwehr", berichtet Raphael Warth, der stellvertretende Abteilungskommandant, abschließend.

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