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Ein Küsschen für die Bürgermeisterin
Ein Küsschen für die Bürgermeisterin
05.11.2019 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - "Die Landschaftspflege in Gausbach ist erwachsen geworden", sagte Forbachs Bürgermeisterin Katrin Buhrke bei der offiziellen Übergabe des kommunalen Ziegen- und Schafstalls. Und sie war voll des Lobes für den ortsansässigen Tierhalter Christian Striebich, "ein äußerst zuverlässiger und fleißiger Partner für die Gemeinde." Auch nach dem jüngsten Wolfsriss von zwei seiner Tiere (das BT berichtete) habe er nicht signalisiert, sich von der Weidewirtschaft zurückzuziehen. Vielmehr habe man sich getroffen, um Verbesserungen bei der Wolfssicherheit und Hilfsmöglichkeiten beim Zaunbau zu besprechen.

2001 begann Striebich mit drei Ziegen, blickte Buhrke auf die Anfänge vor 18 Jahren zurück. Mittlerweile sind es 50 Ziegen und Schafe, mit denen Striebich und seine Helfer die Landschaftspflege auf rund acht Hektar Fläche rund um Gausbach betreiben. Gerade einmal drei Jahre habe es gedauert von der Idee, einen kommunalen Winterstall im "Rappenloch" zu bauen, bis zur Fertigstellung. Buhrke skizzierte die Entwicklung und dankte dem Gemeinderat, den beteiligten Behörden, Planern und Firmen sowie Lorenz Klumpp vom Bauamt für dessen unermüdlichen Einsatz. 259 000 Euro investierte die Gemeinde Forbach, "kein Pappenstiel für uns". Rund 88 000 Euro wurden an Zuschüssen gewährt. Den Ratsbeschluss zum Bau nannte Buhrke eine "klare Entscheidung zur Sicherung der Landschaftspflege in Gausbach". Der neue Stall mit 180 Quadratmetern Grundfläche ist luftig, hell und hat einen extra Heuboden zur Lagerung von Winterfutter. Er ist für zwölf Jahre an Striebich verpachtet.

Landschaftspflege sei nur durch Engagement und großen Einsatz zu meistern, bekräftigte Andrea Stief, die Leiterin des Rastatter Landwirtschaftsamts. Auch sie lobte das Engagement von Striebich als "vorbildlich", da er die Landschaftspflege als "Nebenberuf" betreibe. Der bisher zur Verfügung stehende Stall in einer umgebauten Heuhütte sei zu klein geworden. Bis 2025 soll der Bestand auf 80 Tiere, die Weidefläche zur Offenhaltung der Mindestflur auf 20 Hektar vergrößert werden. Landschaftspflege funktioniert nur gemeinsam, in Zusammenarbeit von Kommune und Tierhalter, machte Stief deutlich.

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