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Masterplan nimmt weitere Hürde
Masterplan nimmt weitere Hürde
21.11.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red) - Die Landesregierung hat insgesamt 450 000 Euro Fördergelder für den Masterplan Kaltenbronn freigegeben, verteilt auf die Jahre 2020 und 2021. Damit sollen die weitere Projektentwicklung sowie erste Ideen und Maßnahmen aus dem Masterplan gesichert werden.





Dies melden die CDU-Landtagabgeordneten Dr. Alexander Becker und Tobias Wald: "Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord hat schon 2019 auf Initiative der CDU-Fraktion Fördergelder erhalten, um einen Masterplan, also ein Konzept zur Weiterentwicklung des dort bestehenden Infozentrums einschließlich des umliegenden Natur-Erlebnis-Raums, zu erstellen. Jetzt geht es darum, die nächste Phase dieses Vorzeige-Projekts zu sichern."

Der Finanzausschuss habe dem CDU-Antrag in seiner gestrigen Sitzung zugestimmt. "Es freut mich sehr, dass wir unseren Koalitionspartner davon überzeugen konnten, wie wichtig eine weitere Unterstützung des Kaltenbronns ist", so Tobias Wald, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Unter anderem gehe es um die Anlage naturverträglicher Moorerlebnisstationen oder von Walderlebniswegen.

Binnen der kommenden zwei Jahre soll der Grundstein gelegt werden, dass der Masterplan sukzessive umgesetzt werden kann und der Weg für den Neubau des Naturpark-Hauses geebnet werde. Die Aufgaben einer neu zu schaffenden Projektentwicklungsstelle werden vor allem in Dritt- und Fördermittelakquise - auch über Stiftungen oder Sponsoren -, der Partner- und Investorensuche, der Vorbereitung des Neubaus sowie in Planung und Realisierung erster Maßnahmen liegen.

"Der Kaltenbronn ist ein absoluter Leuchtturm für unseren Tourismus im Schwarzwald und somit auch für unseren Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Obendrein ist er der ideale Ort, an dem die wichtigen Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar gemacht werden können", freut sich Alexander Becker.

Sanfter Tourismus

in sensibler Region

Ziel sei es, die touristischen Möglichkeiten am Kaltenbronn mit seinen rund 400 000 Besuchern pro Jahr sanft und nachhaltig auszubauen. Es sollen eine Plattform für regionale Produkte, Naturtourismus und -erlebnis, Umweltbildung, Natur-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie ein Naturpark-Haus als zentrale Anlaufstelle entstehen.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Infozentrums zu einem "Naturpark-Haus - Zentrum für Klimaschutz und Nachhaltigkeit" ist ein naturverträglicher Neubau vorgesehen, der sich harmonisch ins Landschaftsbild einfügt. Dabei möchte man einen Schritt weitergehen und nicht nur über Klimaschutz und Nachhaltigkeit informieren. Vielmehr soll sich der Kaltenbronn zukünftig modellhaft zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Ort weiterentwickeln.

"Eine wirklich tolle Nachricht", wird Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker zitiert, "die finanziellen Mittel werden es uns ermöglichen, den Grundstein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Naturerlebnisraums Kaltenbronn zu legen. Wir werden nun zeitnah weitere Gespräche mit dem Zweckverband Kaltenbronn, den beteiligten Kommunen und weiteren Partnern führen."

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