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Schnurren: Es bleibt beim Grundkonzept
Schnurren: Es bleibt beim Grundkonzept
26.11.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Fünf Jahre nach dem letzten Schnurren im Hördener Fastnachtstempel, dem Gasthaus "Ochsen", bemühen sich die "Schnurrvereine", die nach wie vor ihre Traditionsveranstaltung in der Flößerhalle ausrichten, um neue Konzepte. "Allerdings", so stellen die sechs ausrichtenden Vereine Musikverein, Fußballverein, Gesangverein, Turnverein, Fanfarenzug und Feuerwehr in einer Pressemitteilung fest, "kommt das der Quadratur des Kreises gleich".

Das Problem: Mit dem Wegfall des "Ochsen" ist ein großes Stück Schnurrtradition verschwunden. Bis dahin galt: Die jungen Jahrgänge feiern in der Flößerhalle, "Mittelalter" und "reifere Jugend" im "Ochsen" und in anderen Gaststätten. Nach 2015 änderte sich das grundlegend: Auch die älteren Semester drängten nun in die Flößerhalle.

In der vergangenen Kampagne hatten die Schnurrvereine mit dem Arbeitskreis Flößerhalle, dem neben den Schnurrvereinen auch Narrenzunft und Schäferhundeverein angehört, via Internet eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis war eindeutig: Die älteren Semester plädieren für eine

Ü-18-Veranstaltung einige auch für eine Ü-24-Veranstaltung, aber die Jüngeren wollen am bisherigen Stand festhalten.

Nach zahlreichen Sitzungen und einer erfolgreichen Moderation waren sich die Schnurrvereine einig, am bisherigen Grundkonzept festzuhalten. Eine Beschränkung auf Volljährige hätte bedeutet, dass im Murgtal für die 16- und 17-Jährigen so gut wie keine Veranstaltung mehr angeboten worden wäre. Probleme mit dieser Altersgruppe habe es im Übrigen nie gegeben, stellen die Vereine fest. Die Jugendlichen müssen die Veranstaltung um 24 Uhr verlassen; geregelt wird das seit vielen Jahren mit dem Partypass.

Verständigt haben sich die Schnurrvereine im Übrigen auf ein neues Ambiente bei den vier Veranstaltungen am 30. Januar, 6., 13. und 20. Februar: Vor allem lichttechnisch werde es Überraschungen geben, ebenso bei der Dekoration, die an alte Zeiten erinnern soll.

Daran knüpft auch die Narrenzunft "Schmalzloch" Hörden an, die ihre bisherige Schlagerparty in die "Schmalzlocher Schlempeparty" überführt. Aktueller Termin ist Samstag, 8. Februar. Bei dieser Ü-18-Veranstaltung in der gesamten Flößerhalle - bisher hatte man sich auf zwei Drittel beschränkt - wollen die Hördener Narren ganz gezielt das traditionelle Schnurren aufleben lassen. Zunftmeister Ruben Schnepf: "Wir sind gespannt, wie das Angebot angenommen wird."

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