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Andreas Kern: "Lasst uns feiern"
Andreas Kern: 'Lasst uns feiern'
07.12.2019 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Forbach - Geladen waren Familie, Freunde und Geschäftspartner. Sie alle wohnten auf Einladung von Andreas Kern der Eröffnung einer neuen Gastronomiehütte am Mehliskof bei - der Sportalp. Bis März stand diese Hütte an der Schattenbergschanze in Oberstdorf. Jetzt ist sie ein weiterer Mosaikstein des Freizeit- und Sportzentrums Mehliskopf, dessen Geschäftsführer Kern ist.

Die urige Holzhütte verfügt über rund 80 Plätze. Jetzt hofft Kern auf Minustemperaturen - damit die Schneekanonen das begehrte Weiß produzieren oder Frau Holle ihre Kissen ausschüttelt. Denn das neue Gastronomiegebäude wird erst mit Beginn des Skibetriebs seine Pforten für Besucher öffnen, betonte Kern. Bis dahin gibt es im Umfeld der neuen Attraktion noch einiges zu tun. Insbesondere der Zugang ist aktuell provisorisch - über wacklige Holzbretter gelangen die Gäste zu der Hütte. Im Innern konnten sich die Besucher gestern schon mal von der Leistungsfähigkeit der Küche überzeugen.

Wie viel für den Kauf, den Abbau in Oberstdorf, den Transport in den Nordschwarzwald und den Wiederaufbau genau investiert werden musste, wollte Kern nicht sagen. Es handele sich aber um einen sechsstelligen Betrag. Anlässlich der letzten Vierschanzentournee war Kerns Bruder in Oberstdorf zu Gast - und erfuhr, dass die Erdinger Sportalp im März 2019 geschlossen werden soll. Sie musste im Zuge von Umbauarbeiten für die Nordische Ski WM 2021 weichen - die Gastronomie wird dort neu gebaut. Im Februar stellte Andreas Kern seine Pläne der Forbacher Verwaltung vor. Bürgermeisterin Katrin Buhrke war sofort begeistert. "Das steigert die Attraktivität dieses Gebiets weiter", sagte sie gestern. Und auch der Gemeinderat stand hinter dem Vorhaben.

Laut Kern ist die Hütte ein weiterer Baustein für den Ganzjahresbetrieb am Mehliskopf. Jetzt hofft er erst einmal auf Schnee. Insbesondere zu Weihnachten wäre das wichtig. Denn dann sei das Ausgabeverhalten der Gäste anders. Bemerkbar werde das am Umsatz, der in dieser Zeit das Drei- bis Vierfache im Vergleich zu anderen Jahreszeiten betrage, betonte gestern der Geschäftsführer. "Lasst uns feiern. Schön, dass ihr da seid", rief er seinen Gästen zu.

An guten Tagen mit 2 000 bis 3 000 Besuchern hatte es in der Vergangenheit schon Ärger gegeben, weil die Versorgung nur schleppend oder ob des enormen Andrangs gar nicht erfolgt war.

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