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Zehn Meter Vorsprung auf die anderen Hammerwurf-Schüler
Zehn Meter Vorsprung auf die anderen Hammerwurf-Schüler
09.12.2019 - 00:00 Uhr
Murgtal (kv) - Zum ersten Mal sind zwei Schüler der Altersklasse M14 der LAG Obere Murg zu einem Nachwuchstraining zum Hammerwurfcamp des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) eingeladen worden. Beide starten seit früher Jugend für die LAG Obere Murg und trainieren regelmäßig in ihrem Stammverein, dem TV Langenbrand, auf dem Hammer wurfplatz an der Murg.

Mit ihren Wettkämpfen haben es der gebürtige Loffenauer Elias Schalamon (Jahresbestleistung 58,08 Meter) und der Gernsbacher Mateo Körner (Jahresbestleistung 57,84 Meter) ganz oben auf die Bestenliste geschafft. Auf Platz eins und zwei der besten Nachwuchshammerwerfer der Republik haben die beiden 14-Jährigen rund zehn Meter Vorsprung vor den folgenden Talenten aus ganz Deutschland.

Als Dank für ihre erbrachten Leistungen wurden sie gemeinsam mit anderen Topathleten nach Berlin eingeladen, um dort mit den beiden Trainern Ron Hermann Hütcher (Bundestrainer Nachwuchs Hammerwurf Frauen) und Steve Schneider (Landestrainer Wurf aus Sachsen) vor allem die Wurftechnik zu vertiefen - das sowohl in der Halle als auch beim Außentraining.

Gespräch mit Wurfass Betty Heidler

Als besonderes Highlight kündigte der Verband bereits im Vorfeld eine Gesprächsrunde mit der ehemaligen Weltmeisterin Betty Heidler sowie mit der amtierenden deutschen Meisterin Charlene Woitha an.

Langenbrands Hammerwurf-Trainer Bastin Wörner ist stolz auf seine Schützlinge: "Die beiden haben seit dem Trainingslager im Frühjahr fast konstant super Leistungen erbracht. Das regelmäßige Training hat übers Jahr bei beiden zu einer Top-Form geführt. Ich bin wirklich gespannt, wenn die beiden so weiter dran bleiben, was das Jahr 2020 bringt, wenn sie dann in der Klasse M15 starten."

Das Wintertraining hat zwar schon begonnen, trotzdem wird die LAG am letzten Tag des Jahres noch einen Wettkampf veranstalten. Das sehr erfolgreiche "Silvesterwerfen" ist nicht nur bei Hammerwerfern aus der Region, sondern weit darüber hinaus ein beliebter Treffpunkt, um zum Ende der Saison noch einmal zu Hochform aufzulaufen - egal, wie die Wetterverhältnisse sind. "Das Silvesterwerfen ist jedes Jahr gut besucht, das steht auch dieses Jahr fest im Wettkampfplan", weiß Wörner.

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