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Gizmo in der Hauptrolle
Gizmo in der Hauptrolle
10.12.2019 - 00:00 Uhr
Loffenau (vgk) - "Hufeisen bringen Glück!" Dieser Weisheit folgte am Sonntag der Loffenauer Reit- und Fahrverein im Rahmen seiner traditionellen Reiterweihnacht. Die Geschichte, die während des Nachmittags erzählt wurde, handelte von Gizmo, dem Zauberpony und einer vergesslichen Elfe. Der Hauptakteur des zauberhaften Märchens, geschrieben von Jugendwart Nora Häser, war Gizmo, der 27-jährige Senior unter den Ponys des Vereins.

Die Geschichte ging so: Es war einmal eine Elfe, die mindestens dreimal am Tag ein "Elfchen" (eine besondere Gedichtform) aufsagen musste. Ein einziges Mal vergaß das Zauberwesen, den Spruch aufzusagen, und schon verlor das Pony eines seiner glückbringenden Hufeisen - mit schwerwiegenden Folgen für die Elfe. Also machte sich diese auf den Weg, das Hufeisen wieder zu finden. Auf ihrer Reise begegnete sie tanzenden Kindern. Miniaturwikinger gaben ihr ein Rätsel auf. Die Suche führte sie um die ganze Welt, bis sich das Hufeisen fand. Doch anders als zuvor - dankbar darüber, so vielen hilfsbereiten Menschen begegnet zu sein - schenkte sie das Hufeisen und das darin enthaltene Glück Menschen und Tieren in Not.

Rund 40 Kinder zwischen vier und 16 Jahren nehmen regelmäßig Reitunterricht beim Loffenauer Reitverein. Davon setzten 15 Kinder und Jugendliche die Weihnachtsgeschichte in Szene, begleitet vom Applaus der Besucher. Die tanzenden Kinder, denen sie begegneten, waren die Voltigierer, die auf einem Schweizerpferd Turnübungen machten. Die Miniwikinger luden zum Pas de deux auf ihren Shetlandponys ein. Die Isländerreiter zeigten in diesem Rahmen verschiedene Gangarten, auch der sogenannte Tölt war dabei.

Immer weiter ging es für die Elfe in Richtung Westen, dokumentiert durch die Westernreiter. Die Indianer zeigten Geschick auf ihren Ponys. Die Italiener, die das Springreiten erfanden, konnten zwar auch keine Auskunft über den Verbleib des Hufeisens geben, doch sie wussten mit Anmut die Pferde über die in der Reithalle aufgestellten Hindernisse zu bewegen. Auch eine Quadrille wurde präsentiert.

Der Fund des Hufeisens rief im Anschluss daran den Nikolaus auf den Plan, der stilecht mit der Kutsche in das Reiterviereck einfuhr, um Reiter und Pferde zu fürstlich zu beschenken.

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