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Silvester-Umfrage
Silvester-Umfrage
27.12.2019 - 00:00 Uhr
Murgtal (ham) - Weihnachten ist vorüber, der Jahreswechsel steht bevor. Die BT-Redaktion befragt zwischen den Jahren Menschen aus dem Murgtal, wie sie Silvester verbringen, welche Vorsätze sie haben für 2020 und was Ihnen von 2019 in Erinnerung bleiben wird. Heute fragen wir die zwei neuen Pfarrer in Loffenau: Matthias Weingärtner, der seit dieem Monat für die Seelsorgeeinheit Bad Herrenalb, Dobel und Loffenau zuständig ist, und Florian Lampadius. Er begeisterte sich für die evangelische Kirche un d die musikalischen Möglichkeiten in Loffenau und wirkt dort seit acht Monaten.

BT: Wie feiern Sie diesmal Silvester?

Matthias Weingärtner: Am 31.12. bekomme ich Besuch. Nach dem Jahresschlussgottesdienst möchte ich das alte Jahr ruhig ausklingen lassen. Wie jedes Jahr schaue ich am Silvesterabend "Dinner for one" und "Feuerzangenbowle".

Florian Lampadius: Es wird ein geruhsamer und besinnlicher Jahreswechsel. Gute Freunde kommen aus meiner ehemaligen Gemeinde zu Besuch - und dann darf für mich nicht fehlen, dass ich während des Jahreswechselfeuerwerks auf meinem Euphonium "Lobe den Herren" (EG 316) spiele. Das ist für mich feste Tradition.

BT: Was wurde aus Ihren Vorsätzen für das Jahr 2019?

Weingärtner: Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war, dass ich wieder mehr Zeit für Musik haben möchte und mehr Ruhe zum Lesen und für die stille Zeit zwischendurch. Ein bisschen davon konnte ich bereits umsetzen. Es hat aber, wie man so schön sagt, noch "Luft nach oben" und darf noch mehr werden.

Lampadius: Mein wichtigster Vorsatz für 2019 fand sich festgeschrieben in der Jahreslosung für dieses Jahr aus den Psalmen: "Suche den Frieden und jage ihm nach!" Das konnte sicherlich in manchen Momenten gelingen, aber das bleibt mir eine Lebensaufgabe. Denn dafür, dass wir schon seit Jahrzehnten hierzulande den Frieden genießen dürfen, sind wir leider sehr unfriedlich und oft unzufrieden.

BT: Was war für Sie im Jahr 2019 ein entscheidendes Ereignis?

Weingärtner: Das entscheidende Ereignis in diesem Jahr war für mich der Wechsel der Pfarrstelle von Heilbronn hierher nach Bad Herrenalb. Der Bischof hat meiner Bewerbung zugestimmt. Darüber habe ich mich sehr gefreut und ich bin sehr dankbar dafür, nun hier zu sein.

Lampadius: Sicherlich mein Stellenwechsel von der Pfarrstelle Ellrichshausen im Kirchenbezirk Crailsheim hierher nach Loffenau. Der Neubeginn hier wurde mir von vielen freundlichen Menschen sehr erleichtert, und ich bin dankbar dafür. Unterdessen haben sich für mich schon heimatliche Gefühle entwickelt. Neulich konnte ich zusammen mit dem Bürgermeister die "Loffenau-Hymne" bei einem Seniorennachmittag zu Gehör bringen, was sicherlich vielen - und zuerst mir - Freude bereitet hat.

BT: Was erwarten Sie vom Jahr 2020? Haben Sie diesmal Vorsätze?

Weingärtner: An meiner neuen Stelle gut ankommen und erst einmal hören und wahrnehmen, was ist. Darüber hinaus wünsche ich mir eine gute Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Gremien der Kirchengemeinden und der ganzen Seelsorgeeinheit - auch in ökumenischer Verbundenheit wie schon an meiner letzten Stelle in Heilbronn und viele schöne Begegnungen mit den Menschen hier. Nach dem erneuten Umzug und restlichen Auspacken der Umzugskartons, dass wieder mehr Ruhe einkehrt in meinen Alltag.

Lampadius: Die ersten Monate hier lassen mich voller Vorfreude und guter Erwartungen sein. Loffenau hat ein lebendiges Kulturtreiben und ist in seinen Vereinen gut untereinander vernetzt. Ich nehme mir zum Vorsatz, dass unsere Heilig-Kreuz-Kirche und unsere Kirchengemeinde die Menschenfreundlichkeit, Vergebungsbereitschaft und Gastfreundlichkeit Gottes deutlich bezeugen. Dass wir immer wendiger und ideenreicher darin werden, den Menschen die Kirche sozusagen als eine Art "Lebensoase" näher zu bringen. Dass Kinder und Senioren, Junge und Ältere ihren Ort in unserem Gemeindeleben finden. Dass wir uns auch einsetzen für eine vielgestaltige Ökumene mit unseren Geschwisterkirchen.

BT: Was müssen Sie vor Silvester noch erledigen?

Weingärtner: Ein paar Telefonate mit Freunden.

Lampadius: Neben einem umfangreichen Gottesdienstprogramm hoffe ich, dass ich noch zu einigen Besuchen in der Gemeinde komme. Und natürlich stehen schon Planungen an, die es im kommenden Jahr umzusetzen gilt. Zu meinem Arbeitsbereich kommt ab dem Jahr 2020 Klinikseelsorge in Bad Herrenalb und Dobel dazu. Nach der Kirchenwahl am ersten Advent geht es darum, erste Schritte mit dem neu gewählten Kirchengemeinderat zu gehen und auch die Verantwortung für die hiesigen Kindergärten in evangelischer Trägerschaft hält mich in Atem. Aber die Fülle der Arbeitsbereiche sehe ich als groß angelegtes Bewährungsfeld an. Es gelten für mich folgende Sätze: "Heute muss ich viel tun, also muss ich viel beten" und "Vieles ist nur eine Frage der richtigen Atemtechnik ..."

BT: Was gibt es zum Jahreswechsel zu essen?

Weingärtner: Raclette.

Lampadius: Sicherlich etwas Leckeres! Aber die Gemeinschaft mit lieben Menschen zu diesem Zeitpunkt ist mir weit wichtiger!

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