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Begeisterung für den Glauben weitertragen
Begeisterung für den Glauben weitertragen
15.01.2020 - 00:00 Uhr
Forbach (vgk) - "Alles beginnt, alles endet." Diese Worte stellte Margarete Eger, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Forbach-Weisenbach, beim Sonntagsgottesdienst in den Mittelpunkt ihrer Predigt. Anlass für derlei gewichtige Betrachtungen war die Verabschiedung ausscheidender und die Verpflichtung der frisch in das Amt gewählten Kirchenältesten.





Die Amtszeit der Gewählten beträgt sechs Jahre. Im zurückliegenden Zeitraum hatte der bisherige Kirchengemeinderat einiges auszuhalten, wie Eger ausführte, unter anderem fehlende Finanzmittel sowie den Verkauf der Weisenbacher Kirche. Finanziell sei die Gemeinde jetzt wieder gut aufgestellt, so die Pfarrerin. Sie stellte weiter fest, dass nach der Sanierung der Forbacher Kirche die Gemeinde den Haushaltssicherungsschirm der Landeskirche verlassen könne.

Vier neue Mitglieder hatten die evangelischen Christen in jüngerer Vergangenheit in den Ältestenkreis zu wählen. Ursula Wörner ist die Einzige verbliebene Älteste des neuen Leitungsgremiums.

Nicht mehr der Wiederwahl stellten sich Matthias Gerlach, Ulrike Henes-Klaiber und Michael Wunsch. Diese entließ Eger in einem feierlichen Zeremoniell aus ihrer bisherigen Verantwortung.

Margitta Schulz, Patrick Kramer und Jens Melching sind die Neuen, die, ebenfalls versehen mit Gottes Segen, in ihr neues Aufgabengebiet eingeführt wurden. Auf sie warten Kirchendienst, diakonische, pädagogische, handwerkliche und missionarische Aufgaben, um die Begeisterung für den Glauben weiterzutragen.

"Die Kirchenältesten bilden mit dem Gemeindepfarrer oder der Gemeindepfarrerin den Ältestenkreis. Die Größe des Ältestenkreises hängt davon ab, wie viele Gemeindemitglieder die Pfarrgemeinde hat. Den Vorsitz übernimmt einer der Ältesten oder der Pfarrer oder die Pfarrerin", gibt dazu die Homepage der badischen Landeskirche Auskunft. Rund 1 000 Mitglieder hat die Gemeinde Forbach-Weisenbach.

Doch der Kreis der Ältesten sei keine geschlossene Gesellschaft. Jedes Gemeindemitglied könne sich in die Arbeit des Leitungsgremiums einzubringen, lautete die Aufforderung von Pfarrerin Eger, die sie an die Gemeinde richtete.

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