"Suche" nach Mitarbeitern ist beendet

Das Improvisieren hat für die Rathaus-Mitarbeiter ein Ende - das Erdgeschoss im Weisenbacher Rathaus präsentiert sich neu gestaltet. Foto: Wörner

Weisenbach (ww) - Mehrere Wochen lang mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus improvisieren und manch ein Bürger den gewünschten Ansprechpartner regelrecht "suchen". Bürowechsel und damit einhergehend auch Veränderungen bei den gewohnten Durchwahlnummern brachten die Sanierungsarbeiten mit sich. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen, die Verwaltung ist in den gewohnten Büros und unter den bekannten Rufnummern zu erreichen.

Begonnen hat alles im vergangenen Jahr mit einer ursprünglich kleinen Maßnahme im ehemaligen Grundbuchamt. Doch die dort geplanten Malerarbeiten brachten die in den Gebäudemauern aufsteigende Feuchtigkeit zutage und so musste umfassend saniert werden. Mit einem patentierten Verfahren wurden bereits im vergangenen Jahr und in einem zweiten Bauabschnitt in diesem Jahr die Mauern gegen die aufsteigende Feuchtigkeit mittels Paraffininjektionen geschützt. Die Böden einschließlich des Unterbaus im Erdgeschoss mussten teilweise komplett ausgetauscht, Betondecken eingezogen und ein neuer Estrich aufgebracht werden. Wasserversorgungs-, Gipser-, Maler-, Schreiner-, Bodenbelags- und Elektroarbeiten wurden durchgeführt. Dies alles dauerte aufgrund des vielfältigen Aufwands deutlich länger als ursprünglich geplant, und so wurde es Mitte September, bis alle Schreibtische, Rollcontainer und Büroschränke wieder ihren gewohnten Platz fanden. Ohne Beeinträchtigung für Personal und Besucher wird im Oktober noch der Putz im Kellergeschoss entfernt, damit die Bruchstein-Grundmauer atmen und Feuchtigkeit hieraus entweichen kann.

Neue Farbe für Außenfassade

Im kommenden Jahr soll noch mit einem Aufwand von rund 30000 Euro die Außenfassade gestrichen werden. Insbesondere an den Holzteilen zeigen die deutlichen Witterungsspuren die Notwendigkeit eines Neuanstrichs.

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden sich die Kosten auf insgesamt rund 316500 Euro belaufen. Aus Landessanierungsmitteln fließen der Gemeinde rund 153000 Euro zu. Aus dem Ausgleichsstock erhofft man sich 26000 Euro, so dass Eigenmittel von rund 137000 Euro aufzuwenden sind.

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