Feuer bei Dacharbeiten

Bei Dacharbeiten entsteht in der Forbacher Sonnenhalde ein Brand, den die Feuerwehr schnell in den Griff bekommt. Das Haus bleibt bewohnbar.  Foto: Götz

Forbach (mm) - Ein Schaden von rund 10000 Euro entstand nach Polizeiangaben bei einem Dachbrand gestern Mittag in der Forbacher Sonnenhalde. Vermutlich bei Dacharbeiten, so die Polizei, sei das Feuer ausgebrochen. Möglicherweise waren Bohrarbeiten in Dachplatten die Ursache für die Brandentwicklung, erläuterte Forbachs Feuerwehr-Gesamtkommandant Christian Striebich. Arbeiter hatten Löcher in diese Platten gebohrt, um in die Zwischenräume Dämmmaterial "einzublasen". Dabei könnte es zur Funkenentwicklung gekommen sein, die Balken, Bretter und Dämmung zum Glimmen brachten.

Zu einem offenen Dachstuhlband sei es durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr nicht gekommen, die Alarmierung erfolgte um 12.26 Uhr. Um eventuelle Glutnester aufzufinden, wurden Platten entfernt. Kurz nach 14 Uhr war der Einsatz beendet. Personen wurden nicht verletzt, das Haus bleibe bewohnbar.

Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen aus Forbach und den Ortsteilen sowie drei Fahrzeugen aus Gernsbach, darunter die Drehleiter, und insgesamt 46 Wehrleuten im Einsatz. Die Alarmierung lautete auf "Dachstuhlbrand", erläuterte Striebich. Im Alarmplan sei die erforderliche Stärke so hinterlegt, beim Einsatzort handelte es sich um ein dicht bebautes Wohngebiet.

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