Bergwacht rettet Jagdhund vor dem Absturz

Bergwacht rettet Jagdhund vor dem Absturz

Gaggenau (red ) - Es waren bange Minuten für "Andy vom Dachsfelsen" - am Ende ging alles gut aus: Ein Mitarbeiter der Bergwacht rettete den Parson-Russel-Terrier von einem Felsvorsprung am Eichelberg. Dorthin war er während der Jagd am Festungssteinbruch abgerutscht.

Die Jagd fand bereits am Freitag statt, wie das Landratsamt berichtet. Von dem Vorsprung gab es kein Vor und Zurück mehr, da die Felswand unter ihm 25 Meter steil in die Tiefe abfiel und ihm auch nach oben steile Felsen den Rückweg versperrten. Kreisforstamt und die Teilnehmer der Jagd hatten keine Möglichkeit, den verängstigten und leidvoll bellenden Hund zu befreien, deshalb wurde die Rettungsleitstelle im Landratsamt um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später trafen die Freiwillige Feuerwehr aus Bad Rotenfels und Kletterer von der Bergwacht Baden-Baden am Unglücksort ein.

Zur großen Freude von Vanessa und Tim Messmer aus Loffenau, die sich als Hundeführer an der Jagd beteiligt hatten und sich große Sorgen um "Andy" machten, konnte der Hund nach einer halben Stunde von einem in den Steinbruch abgeseilten Mitarbeiter der Bergwacht sicher geborgen werden.

23 erlegte Wildschweine und 17 Rehe sind das Ergebnis der vom Forstamt Rastatt im Staatswald ausgerichteten Drückjagd, an der 50 Schützen sowie 15 Treiber und 25 Jagdhunde teilnahmen. Bei einer Drückjagd sitzen die Schützen auf Ansitzeinrichtungen. Die Treiber bewegen sich langsam durch den Wald und treiben ihnen das Wild zu.

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