Ungebetene Besucher sorgen für Ärger

Ungebetene Besucher sorgen für Ärger

Weisenbach (mm) - "Auf die Bauwagen-Leute können wir uns verlassen", lobt Hauptamtsleiter Walter Wörner das Engagement einer Gruppe junger Weisenbacher, die sich ins Gemeindeleben einbringt. Am Sennel steht das ehemalige Gefährt, das zum Treffpunkt der einheimischen Jugend geworden ist. "Das läuft ganz prima, wir haben keinerlei Probleme, wie es ab und an in anderen Gemeinden der Fall ist", so Wörner.





Allerdings mussten die Verantwortlichen des Bauwagen-Teams Vandalismusschäden an Einrichtungen und dort gelagerten Gegenständen feststellen, "von irgendwelchen anderen Besuchern", stellt Wörner klar. Bürger hätten die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht und das Bauwagen-Team sich an die Verwaltung gewandt.

Mitte Januar wurden rund 50 hinter dem Wagen gelagerte Glühbirnen sinnlos vor dem benachbarten Vereinsheim zerschlagen. Auch landete ein Weihnachtsbaum im Bach, inklusive weiterer Glühbirnen. In einer Tonne gesammeltes Altglas lag ebenfalls zerbrochen im Bach und auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim, informiert die Gemeindeverwaltung. Eine Lampe, die am Eingang des Bauwagens befestigt war, wurde ebenfalls mutwillig zerstört. Der Sachschaden am und um den Bauwagen beläuft sich laut Verwaltung auf rund 100 Euro. Die Scherben im Bach und auf dem Parkplatz seien eine Gefahr für Mensch und Tier.

Besonders ärgerlich ist der Vandalismus nicht nur für die Verantwortlichen des Bauwagens, sondern auch für die Gemeindeverwaltung. Während andernorts Bauwagen durchaus auch mal im "Verruf" stehen, sei in Weisenbach das Vertrauen in die Verantwortlichen des Bauwagen-Teams über die Jahre hinweg nie enttäuscht worden, heißt es aus dem Rathaus. Oftmals werde ein enger Kontakt zur Verwaltung und zu Bürgermeister Toni Huber gepflegt.

Über das Bauwagen-Team fand die aktive Mitarbeit am Gemeindeentwicklungskonzept statt. So beteiligte sich die Gruppe beispielsweise am Jugendforum im Juli vergangenen Jahres, um Wünsche und Anregungen der jungen Weisenbacher zu erfahren und diese dann ins Gemeindentwicklungskonzept aufzunehmen. "Wir wollen nicht, dass der Bauwagen und die jungen Leute, die sich dort engagieren, in ein falsches Licht geraten", verdeutlicht Wörner das Anliegen der Gemeinde.

Umso ärgerlicher sei es, wenn dann Vandalismusschäden registriert werden müssen. Mögliche Beobachtungen von ungebetenen Besuchern sollen der Verwaltung gemeldet werden.

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