Wanderer trotzen den kühlen Temperaturen

Wanderer trotzen den kühlen Temperaturen

Gaggenau (cv) - "Das ist eine tolle Geschichte, wie der Ortsteil hier gelebt wird", zeigte sich Bürgermeister Michael Pfeiffer über die zahlreichen Wanderer erfreut. Wurde am Sonntagvormittag doch der "Freiolsheimer Rundweg" feierlich eingeweiht und mit einer ersten Führung begangen. Den recht kühlen Temperaturen zum Trotz fanden sich gut gerüstet knapp 145 Menschen an der Mahlberghalle ein, die sich wanderfreudig auf den Weg begaben.

Etwas über sechs Kilometer Strecke galt es einen schönen Rundweg zu laufen. Mit Wanderführer Roland Wölfle, der stellvertretenden Ortsvorsteherin Heide Glasstetter und Bürgermeister Michael Pfeiffer an der Spitze setzte sich der Tross in Bewegung. Neben interessanten geschichtlichen Informationen bei verschiedenen Stationen wollten die Teilnehmer auch die versprochenen schönen Ausblicke auf den Nordschwarzwald, in die Rheinebene und zu den Vogesen genießen. Der Obst- und Gartenbauverein Freiolsheim sorgte sowohl bei einer Rast, als auch zum Abschluss in der Mahlberghalle für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Zuvor folgte ein kurzer offizieller Teil. Die Begrüßung der Gruppe übernahm Bürgermeister Michael Pfeiffer, der sogleich auf den Initiator zur Schaffung des Weges, Wilhelm Essig, hinwies. Im Rahmen des 800-jährigen Ortsjubiläums hatte sich eine Arbeitsgruppe entwickelt, die sich zur Aufgabe machte, den schon lang gehegten Wunsch des 88-jährigen Freiolsheimer zu realisieren. "Jetzt können wir alle diesen Weg in der Natur erleben", freute sich Pfeiffer auf die Wanderung und verteilte einen von Stadt Gaggenau erstellten Flyer über den Rundweg erstmals in der Öffentlichkeit.

Die Arbeitsgruppe besteht aus sechs Personen, wie Heide Glasstetter erläuterte. Wilhelm Essig, Roland Wölfle, Nicole Schön, Silvia Zimmermann, Marianne und Wolfgang Krauss - alle in verwandtschaftlichem Verhältnis stehend zu dem Initiator Wilhelm Essig. Nicht nur ihnen galt der Dank der stellvertretenden Ortsvorsteherin. Auch Ernst Jäger, der die Beschilderung spendierte, verschiedenen Ämter der Stadt sowie Pressesprecherin Judith Feuerer sowie Felicitias Kauskoff und Kerstin Wiedemann vom Amt der Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung. Für den Abtransport der Metallstangen und des Mörtelmaterials galt Michael Metz vom Bauhof der Dank ebenso wie Martin Melcher, Revierleiter i m Forst Freiolsheim, der sich für die forstrechtliche Genehmigung eingesetzt hat.

Unterstützt wurde die Arbeitsgruppe von Mario Würtz und Daniela Walter von der IG Keschteweg Oberweier. "Der Arbeitskreis Tourismus und Freizeit hat die beiden Wanderungen in das Jahresprogramm aufgenommen", bedankte sich Glasstetter, wie auch bei Wolfgang Indlekofer, Leiter der Rehaklinik Freiolsheim, denn Patienten der Klinik unterstützten beim Bau der Treppe tatkräftig. "Richard Rothfuß vom Haus Bodelschwingh hat den Erdbohrer für die Pfosten-Löcher ausgeliehen und Andreas Bucherer diverse Erdarbeiten mit seinem Baggerfahrzeug durchgeführt sowie die Natursteinplatten für die Treppe kostenlos zur Verfügung gestellt", betonte Glasstetter und stellte damit die hervorragende und selbstverständliche Zusammenarbeit in Freiolsheim unter Beweis.

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