Bermersbacher haben guten "Draht nach oben"

Bermersbacher haben guten 'Draht nach oben'

Forbach (red) - Trotz der schlechten Wetterprognosen fanden sich am Samstag Bermersbacher Bürger zusammen, um sich um Ecken, Kurven und Treppen im Bergdorf zu kümmern. "Ich war sehr überrascht, dass so viele da waren. Das hat mich natürlich sehr gefreut", so Ortsvorsteherin Claudia Mutschler gegenüber dem Badischen Tagblatt.

Die Bermersbacher seien wohl hart im Nehmen. "Das Wetter hielt. Alles wurde fertig. Das anschließende Essen war mehr als verdient." Insbesondere lobte sie die Beteiligung der Jugend.

Um 9 Uhr trafen sich rund 40 Helfer vor der Festhalle. Bepackt mit Butterbrezeln, belegten Brötchen und Getränken zogen sie in kleinen Teams, ausgerüstet mit vielerlei Garten- und Arbeitsgeräten, zu den abgesprochenen und zuvor eingeteilten Stellen und Projekten.

Zehn Teams von zwei bis sechs Personen kümmerten sich vor allem um die zahlreichen Wanderwege, die um Bermersbach verlaufen. So wurden der Hardtkopf-Rundweg und der Bahaweg vom Team Uwe Stößer und Eberhard Barth überprüft und bearbeitet sowie der Rotweg von der vierköpfigen Gruppe um Bernhard Merkel ausgemäht und an einigen Stellen mit Kies befestigt. Auch der Hölleweg kam mit dem Team Arnold Wunsch und Markus Lanz nicht zu kurz.

Am Glücksweg wurde unter der Führung von Wanderwegpate Karl Wunsch ein Eisenpfosten neu gesetzt. Erhebliche Mäharbeiten waren nötig und eine neue Adlerfigur wurde angebracht. Dort unterstützte mit sachkundigem Wissen Alexander Weber die Gruppe.

Einer der besonderen Hingucker war das Geländer in der Haulerstraße, das Eckhard Wunsch mit zwei Jugendlichen komplett vom Efeu befreite. Das "Jahrtausendplatzteam" Alexandra Roll und Linda Asal bekam sogar gesellige Unterstützung beim Entfernen des Unkrauts.

Die jungen Bermersbacher entfernten mühevoll das Unkraut vor dem Jugendraum, bewiesen ihr Können beim Abschleifen des Geländers an der Treppe hinunter zum Jugendraum. Da das Wetter hielt, konnten sie noch das Geländer streichen. Die Nordic-Walking-Gruppe um Reiner Barth kümmerte sich um den Ludwig-Henrich-Weg und weitere Wege.

Die anstrengendste Aufgabe hatte das Team um Markus Hürst. Die Helfer besserten die Treppenstufen am Höfelskopf zum Pavillon aus. Lose Stufen wurden befestigt und fehlende ersetzt. Mühevoll mussten Steine und Splitt transportiert getragen werden.

Gegen 14 Uhr waren alle fertig, 20 Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen. Zu dieser Zeit saßen die Helfer in der Schulstube beim verdienten Essen. Ortsvorsteherin Claudia Mutschler bedankt sich bei allen Helfern, den Salat- und Kuchenspendern sowie dem Bauhof für die Unterstützung.

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