Beginn der Verkehrsüberwachung dauert noch

Beginn der Verkehrsüberwachung dauert noch

Weisenbach (mm) - "Der Vertrag ist unterschrieben", berichtet Weisenbachs Hauptamtsleiter Walter Wörner auf BT-Anfrage. Allerdings wird es noch etwas Zeit dauern, bis die Verkehrsüberwachung in Weisenbach beginnt. In Zusammenarbeit mit dem Gemeindevollzugsdienst der Stadt Gaggenau soll die Kontrolle des ruhenden Verkehrs in der Murgtalgemeinde erfolgen. Zunächst wird der Amtsantritt des neuen Bürgermeisters Daniel Retsch am 1. Oktober abgewartet. Mit ihm will Wörner das vom Gemeinderat beschlossene Konzept noch durchsprechen, bevor es der Verkehrsbehörde im Landratsamt zur Genehmigung eingereicht wird.

Eventuell erforderliche nötige Änderungen des Parkkonzepts müssten mit der Verkehrsbehörde dann noch abgestimmt werden, so der Hauptamtsleiter. Das Thema Parkmoral beschäftigt den Weisenbacher Gemeinderat und die Verwaltung schon seit geraumer Zeit. Bereits im November des Vorjahres hat das Gremium einstimmig das Erarbeiten eines Konzepts befürwortet. Die Überwachung durch den Vollzugsdienst solle allerdings nicht dazu dienen, Kasse zu machen, sondern um Ordnung in der Gemeinde zu schaffen, lautete die Begründung.

Wildes Parken, zugestellte enge Straßen und Einfahrten in Weisenbach sowie im Ortsteil Au waren im Gremium moniert worden. In Notfällen könnten Rettungsdienste oder Feuerwehr solche Engstellen nicht passieren. Aufgestellte Verbotsschilder würden ignoriert, allerdings nicht von allen Autofahrern, so hatte Wörner bereits berichtet. Eine Überwachung sei erforderlich.

Ein Parkkonzept ist erstellt, so sind beispielsweise entlang der B 462 gelb markierte Parkflächen ausgewiesen. Dort ist die Situation problematisch. Auf dem Gehweg darf kein Fahrzeug abgestellt werden, auf der Fahrbahn schränken Parkplätze dagegen den Verkehrsfluss auf der Hauptverkehrsader des Murgtals ein. Hofeinfahrten und Straßeneinmündungen sowie die dafür erforderlichen Abstände müssen eingehalten werden. Stellplätze sollen so eingerichtet sein, dass zu den Gebäuden hin ein Durchgang von 1,80 bis zwei Metern bleibt, um mit Kinderwagen oder Rollatoren befahren werden zu können.

In den Bereichen Weinbergstraße, Im Viertel und Schützenstraße wurden neue Stellplätze errichtet. Eingeschränkte Halteverbotszonen werden ausgewiesen, so sieht es das Parkkonzept vor. Die neuen Stellplätze in Höhe der Weinbergstraße 17 sollen zur Parkzone mit Parkscheibenregelung werden (montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr für maximal zwei Stunden). Weitere Stellflächen entlang der Weinbergstraße sollen ebenfalls Parkzonenplätze (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, Höchstparkzeit mit Parkscheibe drei Stunden) werden.

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