Noch zwei Bewerber für Kantorenstelle

Noch zwei Bewerber für Kantorenstelle

Gaggenau (uj) - Voraussichtlich Mitte November wird feststehen, wer neuer Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Gaggenau wird. Das wurde den Gliedern in der Gemeindeversammlung am Sonntag mitgeteilt. Bekanntlich ist der langjährige Kantor Walter Bradneck in den Ruhestand getreten und bereits verabschiedet worden (wir berichteten). Nachdem anfangs fünf Bewerber im Rennen waren, sind zwei verblieben .

Unter ihnen wird entschieden, wie Jutta Walter, Vorsitzende des Kirchengemeinderats Gaggenau, darlegte. Am Dienstag, 12. November, werden sich die beiden Bewerber vorstellen und auf der Orgel spielen. Die Lieder bestimmt der Landeskantor, Landesmusikdirektor Kord Michaelis. Diese öffentliche Vorstellung dauert etwa eine halbe Stunden. Anschließend gibt es eine weitere nicht-öffentliche Vorstellung gemeinsam mit Posaunenchor und Kirchenchor/ Half-Past-Six-Singers. Eine eigens gebildete Kommission der evangelischen Kirchengemeinde spricht dann eine Empfehlung aus. Diese muss dann vom Oberkirchenrat bestätigt werden.

Zwei Tage zuvor, am Sonntag, 10. November, werden die drei neuen Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde offiziell in ihre Ämter eingeführt. Nicola und Hartmut Friedrich sowie Alexander Kunick werden die Geschicke der Kirchengemeinde leiten. Dabei teilen sich Nicola und Hartmut Friedrich eine Stelle. Die andere Stelle füllt Kunick aus. Die Amtseinführung in dem Gottesdienst, der um 17 Uhr in der Markuskirche in Gaggenau beginnt, obliegt Dekan Thomas Jammerthal, der die Segnung vornimmt. Die neuen Pfarrer waren bislang in Pfarrgemeinden in Pforzheim tätig: das Ehepaar Friedrich an der Matthäuskirche in der Pforzheimer Weststadt, Kunick an der evangelischen Gemeinde Haidach in Pforzheim.

Verkleinert wird der Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Gaggenau. Hauptgrund ist, dass die einst drei Kirchengemeinden während der laufenden Legislaturperiode zu einer zusammengeschlossen worden sind. Bislang waren 15 Mitglieder in dem Gremium aktiv. Künftig sollen es laut Jutta Walter zehn sein. Das Problem: Bislang haben sich erst sieben der Amtsinhaber bereit erklärt, weiterzumachen. "Leider haben wir noch keine neuen Kandidaten", betont die Vorsitzende des Kirchengemeinderats. Es seien viele Gemeindeglieder angesprochen worden - ohne Erfolg, bedauert Walter.

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