Radexpress rollt auch im nächsten Jahr durchs Tal

Radexpress rollt auch im nächsten Jahr durchs Tal

Murgtal (red) - Der Murgtäler Radexpress wird auch 2020 fahren. Erstmals wird es am 16. August eine Familientour mit Kindern ab zehn Jahren geben. Dies sind Ergebnisse der jüngsten Zusammenkunft der beteiligten Organisationen. Erstmals nahmen daran Vertreter der Nationalparkverwaltung und der Gemeinde Muggensturm teil.

Das Treffen fand auf Einladung des Arbeitskreises Tourismus-Freizeit Gaggenau in Baiersbronn statt, berichtet dessen Mitglied Manfred Vogt.

Markus Kempf vom Land Baden-Württemberg habe dargelegt, dass der "Murgtäler" die beste Belegung aller acht Radzüge innerhalb Baden-Württemberg vorweisen könne. Er werde im Landesverkehrsministerium als Aushängeschild und Leuchtturmprojekt beurteilt.

Nach seinen Worten gebe es nirgendwo in Baden-Württemberg ein vergleichbares Engagement durch einen ehrenamtlichen Arbeitskreis wie in Gaggenau, der den Radexpress im neunten Jahr mit ausrichte.

Roland Büchel von DB Regio Mitte konnte eine erfolgreiche Bilanz der Fahrradbeförderung sowie der Belegungszahlen für Wanderer auf der Strecke Ludwigshafen-Karlsruhe-Baiersbronn und umgekehrt vorweisen.

Die Murgtalbahn war zwar in den Sommerferien einige Wochen durch Bauarbeiten gesperrt; zum Schienenersatzverkehr mit Bussen auf Teilber eichen habe es keine Reklamationen gegeben.

Muggensturm will

sich beteiligen

Der Radexpress wurde vom 1. Mai bis 20. Oktober jeweils sonn- und feiertags eingesetzt. Frank Eisold und Bodo Krohn sowie Christel Fritz und Conny Becker referierten über die geführten historischen Touren, Nationalparkexpress und die geführte Tour mit der Radfahrerkirche.

Eine technische Begleitung bei der Tour de Murg 2020 erfolgt durch Fahrsport Merkel aus Gaggenau; auch ein medizinisches Betreuungsteam aus Gaggenau ist mit von der Partie.

Die Gemeinde Muggensturm prüft für 2020 das Angebot "Ein Dorf radelt" und werde innerhalb der Verwaltung und mit den Vereinen einen Sonntagstermin auswählen, erläuterte Hauptamtsleiter Claus Gerstner. Mit der Stadtverwaltung Rastatt und Gemeinde Bischweier werden in Kürze noch Gespräche geführt über eine Beteiligung am Radexpress, so Manfred Vogt.

Mit dem neuen Angebot Bw-Tarif werde auch der Fahrpreis für Einzelreisen und Gruppen ab sechs Personen attraktiver. Die Fahrscheine können am Fahrausweisautomat gelöst werden.

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