Täter stellt sich nach der Attacke

Täter stellt sich nach der Attacke

Gaggenau (tom) - Zu den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung am Montag gegen 14.15 Uhr in der Schulstraße hält sich die Polizei bedeckt. Dies sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es gestern auf BT-Anfrage.

Wie berichtet hatte ein 45-Jähriger einem 37-Jährigen durch einen Messerstich eine Verletzung im Bauchbereich zugefügt. Es bestehe aber keine Lebensgefahr, so die Polizei gestern. Ein Streit um die "Parksituation" könnte vorangegangen sein, meldete die Polizei am Montag. Nach BT-Informationen hat einer der beiden Beteiligten sein Fahrzeug in der Schulstraße verkehrswidrig im Bereich des ehemaligen Fußgängerüberwegs abgestellt - also zwischen dem Kiosk am Eck und der Einfahrt zur Schule. Der Messerstecher habe sich kurz nach der Tat der Polizei gestellt, bestätigte das Präsidium in Offenburg. Täter und Opfer kennen sich, so die Polizei. Was das Messer anbelangt, sind die Auskünfte vage: "Wir gehen derzeit von einem kleineren Messer aus."

Gewalt ist etwas, das die Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes im Alltag erleben, berichtet Dieter Spannagel, Leiter des Ordnungsamts. Auch wenn keine Messer im Einsatz sind: Rempeleien oder "leichte Tätlichkeiten" werden durchaus von Parksündern begangen, bestätigt er im BT-Gespräch. Hinzu kämen "immer wieder verbale Ausrutscher", die auch zur Anzeige gebracht werden. "Es sind Wenige, aber die Wenigen werden mehr", bilanziert Spannagel die Zahl der aggressiven Parksünder. Selbst wenn ein städtischer Mitarbeiter lediglich eine mündliche Belehrung ausspricht, müsse er mittlerweile damit rechnen, angegangen zu werden.

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