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Schwarzwaldhochstraße bleibt gesperrt
12.01.2019 - 18:34 Uhr

Baden-Baden (red/bema) - Die B500 zwischen Sand und Ruhestein ist am Samstagmittag auf Veranlassung der Polizei wegen der Gefahr von Schneebruch durch das wärmere Wetter voll gesperrt worden. Wintersportler wurden von der Polizei und Mitarbeitern der Straßenmeistereien ins Tal geleitet. Die Lage ist auch am Sonntag angespannt.

Die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg weist am Sonntagmorgen noch aus, dass die B500 zwischen dem Abzweig Sand und Ruhestein weiterhin gesperrt ist. Mit einer Entspannung der Lage ist kurzfristig auch nicht zu rechnen.

Einsetzendes Tauwetter

In der Nacht zum Sonntag gab es gut 30 Zentimeter Neuschnee in den Hochlagen, die offizielle Warn-App NINA weist aktuell für den Sonntag eine Warnung vor einsetzendem Tauwetter aus, das die Gefahr des Schneebruchs noch verschärfen könnte.

Zahlreiche Lifte geschlossen

Die Schneefallgrenze soll auf 1.000 Meter ansteigen, in tieferen Lagen wird ergiebiger Regen erwartet. Auch an der Schwarzwaldhochstraße ging der Schnee am Sonntagvormittag in Regen über. Zudem soll es stürmisch werden. Die Unwetterzentrale warnt bis in die Nacht auf Dienstag vor Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern. Zahlreiche Skilifte bleiben aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Lift am Ruhestein bietet einen Betrieb, allerdings ohne Flutlichtfahren, an.

In Unterstmatt wurde ein Auto von herabstürzenden Bäumen stark beschädigt. Polizei und Feuerwehr brachten eingeschneite Gäste in einem Konvoi durch den gesperrten Bereich der B500 nach unten. Polizei, Feuerwehr und Straßenmeisterei sind bereits seit Samstagnachmittag im Dauereinsatz.

Evakierungen am Samstag

Bereits am Samstag kam es im Höhengebiet zu zahlreichen Evakuierungen. Das ehemalige Soldatenheim bei der Bühlertaler Skihütte wurde geräumt. Auf diese war ein Baum gestürzt. Laut Polizei wurde dabei aber niemand verletzt, alle Anwesenden konnten die Hütte eigenständig verlassen. Die Skilifte Seibelseckle und Unterstmatt stoppten den Betrieb und forderten ihre Gäste auf, das Höhegebiet zu verlassen.

Die Feuerwehren aus Bühl und Bühlertal befreiten derweil die Fahrbahn von umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen. Die Feuerwehr Bühl telefonierte zudem sämtliche Hütten im Höhengebiet ab und forderte die Personen, die sich dort aufhielten, auf, das onn. Alle Zufahrtsstraßen, die ins Höhengebiet führen, wurden gesperrt. Das betrifft auch die Zufahrten von Bühl-Neusatz, Brandmatt, Seebach und Allerheiligen.

Der Beitrag wird bei Bedarf aktualisiert

Fotos: Margull

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