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Vorerst gescheitert
Vorerst gescheitert
07.12.2019 - 16:46 Uhr
Gaggenau (tom) - Die Verhandlungen über einen Ergänzungstarifvertrag bei König Metall sind gescheitert. Dies haben sowohl Unternehmensleitung als auch IG Metall bestätigt. Am heutigen Samstag lädt die Gewerkschaft zu einer Mitgliederversammlung zu diesem Thema ein.

"Trotz vielversprechender Annäherung in der ersten Verhandlungsrunde ist es nicht gelungen, die abgebrochenen Verhandlungen der zweiten Runde wiederaufzunehmen", bedauert die KM-Geschäftsleitung in einem Aushang. Grund: Die IG Metall habe von ihrer Forderung zur Rückkehr in den Flächentarifvertrag nicht abrücken wollen. "Da die Geschäftsführung die Rückkehr auf den Flächentarifvertrag - jetzt und auch in der Zukunft - als nicht im Ansatz leistbar ansieht, konnte nicht weiterverhandelt werden", betont die Geschäftsleitung. Die Tür zum Dialog müsse nicht geschlossen bleiben: "Sollte die IG Metall diese Forderung zurücknehmen, so sind jederzeit Verhandlungen möglich."

Hintergrund ist die Konjunkturschwäche, insbesondere im großen Abnehmer von KW-Produkten, dem Lkw-Werk in Wörth. "Die Geschäftsführung muss nun, wie schon angekündigt, andere Maßnahmen zur Kostenreduktion umsetzen. Wir bedauern diese unerwartete Entwicklung sehr, da uns die Vergangenheit gezeigt hat, dass wir bei König Metall immer eine gemeinsame Lösung finden konnten", so die Unternehmensleitung.

Weihnachtsgeld wird ausbezahlt

Der Flächentarifvertrag bedeute höhere Lohnkosten, betonte Geschäftsführer Hans-Jörg Leuze auf Anfrage. Aufgrund des Haustarifvertrags haben Mitarbeiter keine Verluste zu befürchten, auch die angedachte Kürzung des Weihnachtsgelds sei vom Tisch.

Für Claudia Peter von der IG Metall wäre eine Rückkehr zum Flächentarif durchaus geeignet, um mittel- und langfristig zur Standortsicherung beizutragen. Nach wie vor stehe im Raum, dass KM die Wochenarbeitszeit um zweieinhalb unbezahlte Stunden erhöhen wolle. Die Gewerkschaft ihrerseits will insbesondere die Stammbelegschaft erhalten auch angesichts von Überlegungen, Teile des Betriebs auszugliedern.

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