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Betrügerisches Gewinnversprechen
Betrügerisches Gewinnversprechen
13.09.2018 - 19:00 Uhr
Iffezheim (red) - Er habe 40.000 Euro gewonnen, wurde einem Iffezheimer am Mittwoch telefonisch mitgeteilt. Um das Geld ausgezahlt zu bekommen, solle er aber 900 Euro für die Kosten des Bargeldtransports und einen angeblich mitreisenden Notar vorstrecken.

Den Betrag sollte er mittels den an Tankstellen erhältlichen Gutscheinkarten zahlen.

Zunächst glaubte der Angerufene an das vermeintliche Glück und begab sich zu einem Tankshop. Als in ihm jedoch Zweifel aufstiegen, vertraute er sich einem Tankstellenmitarbeiter an. Ein finanzieller Schaden entstand ihm somit nicht. Anschließend kontaktierte er die Polizei. Die Iffezheimer Beamten haben nun die Ermittlungen aufgenommen, teilten sie am Donnerstag mit.

Versprechen am Telefon - Polizei rät zur Vorsicht

Die Polizei rät in diesen, wie auch in ähnlichen Fällen zur Vorsicht: bei Versprechungen von hohen Geldgewinnen, Autos, dem Erbe eines unbekannten Verwandten oder Ähnlichem sollte man aufmerksam werden.

Die Anrufer geben sich gerne als Rechtsanwälte, Notare, Polizeibeamte oder gleichgestellten vertrauenswürdigen Berufsgruppen aus, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Betrüger geben an, dass durch den Gewinn Rechtsanwalts-, Notar-, Bearbeitungs- oder Zollgebühren, Transport- oder Versicherungskosten angefallen seien.

Oftmals wird ein Bargeldtransfer ins Ausland, Wertkarten oder eine Abholung des Bargeldes durch einen Boten verlangt. In einzelnen Fällen werden die Opfer unter Druck gesetzt, dass bei Nichtzahlung eine Anzeige droht. Dies sei haltlos, schreibt die Polizei.

Wer einmal den ersten Betrag gezahlt hat, wird oftmals wieder kontaktiert und weiter zur Kasse gebeten.

Schriftliche Kontaktaufnahme bei Gewinnspielen laut Polizei üblich

Seriöse Unternehmen kontaktieren ihre Gewinner nicht auf diesem Weg, sondern nehmen in der Regel schriftlich Kontakt mit den Glücklichen auf.

Weitere Informationen bekommt man unter www.polizei-beratung.de oder vor Ort bei den Polizeidienststellen.

Symbolfoto: dpa

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