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Hessen: CDU und SPD stürzen ab
Hessen: CDU und SPD stürzen ab
28.10.2018 - 21:52 Uhr
Wiesbaden (dpa) - CDU und SPD haben bei der Landtagswahl in Hessen am Sonntag schwere Verluste erlitten. Nach der Hochrechnung der ARD von 21.41 Uhr bleibt die CDU von Ministerpräsident Volker Bouffier aber stärkste Kraft. Die SPD stürzt ebenfalls ab - auf 20,0 Prozent. Große Gewinner sind die Grünen und die AfD.

Laut der Hochrechnung der ARD von 21.41 Uhr kam die CDU auf 27,0 Prozent. Das ist ein Minus von 11,3. Die SPD sackte auf 20,0 Prozent ab (minus 10,7). Die Grünen können sich demnach über einen Erfolg von 19,6 Prozent (plus 8,5) freuen, gefolgt von der AfD mit 13,2 Prozent (plus 9,1). Die FDP kam demnach auf 7,7 Prozent (plus 2,7) vor der Linken mit 6,2 Prozent (plus 1,0). Auf andere Parteien entfielen 6,3 Prozent.

Bouffier sagte, das Ergebnis sei trotz der Verluste für die CDU "ein klarer Auftrag, auch die nächste Regierung anzuführen". Für die Verluste seiner Partei machte er die Streitereien in der großen Koalition in Berlin mitverantwortlich. Das habe "alles überlagert".

Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel ließ offen, ob er persönliche Konsequenzen aus der historischen Wahlniederlage bei der Landtagswahl ziehen wird. "Der heutige Abend ist bitter für die hessische SPD und er ist es auch für mich persönlich." Er führte die schweren Verluste der SPD allein auf den Bundestrend zurück.

Der Grünen-Spitzenkandidat und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sieht in den kräftigen Zugewinnen für seine Partei einen Auftrag für seine Partei. "Es gab sehr viele Menschen, die in diesem Wahlkampf auf uns zugekommen sind." Deshalb sei das Wahlergebnis vor allem ein Auftrag, weiterzumachen in Sachen Energiewende, Agrarwende, Verkehrswende, sagte Al-Wazir. "Und es ist ein Auftrag, diese offene Gesellschaft, auf die wir stolz sind, zu verteidigen."

AfD-Landessprecher Robert Lambrou kündigte nach dem erstmaligen Einzug seiner Partei in den hessischen Landtag eine starke Opposition an.

FDP-Spitzenkandidat René Rock zeigte sich offen für ein Jamaika-Regierungsbündnis mit der CDU und den Grünen.


Foto: dpa

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