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Goldmaske in Karlsruhe zu sehen
Goldmaske in Karlsruhe zu sehen
09.11.2018 - 12:33 Uhr

Karlsruhe (dpa) - Mit der berühmten "Maske des Agamemnon" hat Archäologe Heinrich Schliemann 1876 noch eine weitere, rundlichere Goldmaske im griechischen Mykene entdeckt. Dieser außergewöhnliche Fund ist nun erstmals in Deutschland zu bestaunen - und zwar in Karlsruhe.

Der deutsche Archäologe hatte die runde Maske bereits einen Tag vor der berühmten "Maske des Agamemmnon" entdeckt. Diese fand er im selben Grab mit einem gut erhaltenen Leichnam. Diese Maske ist nicht ganz so fein gearbeitet wie die später entdeckte berühmte Maske.

Das Exponat aus der Zeit um 1600 vor Christus ist eines der Highlights der Sonderausstellung "Mykene - Die sagenhafte Welt des Agamemnon", die vom 1. Dezember bis zum 2. Juni im Karlsruher Schloss zu sehen ist. Und sie ist eines der ersten Exponate, die nun in Karlsruhe eingetroffen sind. Aus Griechenland kommen insgesamt 412 antike Objekte für die Schau. Sie waren teils noch nie außerhalb des Landes.

Kooperation ebnete Weg für Erhalt der Exponate

Die Ausstellung in Kooperation mit dem griechischen Ministerium für Kultur und Sport ist nach Angaben des Badischen Landesmuseums die weltweit bislang größte kulturhistorische Ausstellung über das mykenische Griechenland. Sie wurde durch eine vorherige wissenschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht: Das Museum unterstützt die Anstrengungen Griechenlands im Kampf gegen illegalen Raub und Handel mit Antiken.

Die Zeit der Mykene - benannt nach einer der bedeutendsten Städte Griechenlands in vorklassischer Zeit - brachte zwischen 1600 und 1200 vor Christus die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland hervor.

Weder die erste noch die später bekannt gewordene Maske aus dem sogenannten Agamemnon-Grab können laut Museum übrigens vom homerischen Helden sein: Wissenschaftler datierten den Trojanischen Krieg und das Leben des Anführers der Griechen, Agamemnon, auf etwa 1200 vor Christus. Die Masken aus dem Grab sind etwa 400 Jahre älter.

Foto: dpa

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