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Südwest-AfD wählt neue Spitze
Südwest-AfD wählt neue Spitze
24.02.2019 - 07:48 Uhr
Heidenheim (lsw) - Nach der Neuwahl der Spitze der Südwest-AfD bleibt der baden-württembergische Landesverband zerrissen. Die Parteiführung teilen sich künftig Landtagsfraktionschef Bernd Gögel (dpa-Foto), der als gemäßigt gilt, und der Bundestagsabgeordnete Dirk Spaniel, der angibt, keinem Lager anzugehören. Gögel und Spaniel wurden am Samstagabend auf dem Landesparteitag in Heidenheim mit verhältnismäßig knappem Ergebnis gewählt.

Zuvor hatten sich wertkonservative Realos und radikale Rechte am Samstag stundenlang gegenseitig auf offener Bühne schwere Vorwürfe gemacht.

Gögel setzte sich zunächst bei der Wahl gegen seinen innerparteilichen Widersacher Emil Sänze vom rechten Rand der Partei durch. 380 Delegierte stimmten für Gögel, 320 stimmten für den Landtagsabgeordneten Sänze.

"Ein Systemwechsel stand für mich nie zur Debatte"

Gögel kritisierte in seiner Bewerbungsrede die Parteimitglieder, die die eigenen Mitstreiter denunzierten und verunglimpften. Er bekannte sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. "Ein Systemwechsel stand für mich nie zur Debatte." Wer sich nicht an die Regeln halte und eine Revolution wolle, müsse die Partei verlassen.

Applaus und Buhrufe

"Wir haben euch jede Möglichkeit eingeräumt diese Voliere (großer Vogelkäfig) zu reinigen", sagte Gögel mit Blick auf die radikalen Kräfte in der Partei und die drohende Beobachtung durch den Verfassungsschutz. "Wenn ihr dazu nicht in der Lage seid, dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn der Vermieter den Kammerjäger holt." Dafür erntete er Applaus, aber auch viele Buhrufe im Saal.

Laut Satzung gleichberechtigt

Der frühere Daimler-Manager Spaniel wurde daraufhin zum Co-Sprecher neben Gögel gewählt. Nach der Satzung sind beide Sprecher gleichberechtigt. Spaniel setzte sich gegen den Bundestagsabgeordneten Martin Hess durch. Das Ergebnis fiel noch knapper aus als die erste Sprecher-Wahl: 371 Delegierte stimmten für Spaniel, 341 Stimmen entfielen auf Hess. Sänze verzichtete nach der Niederlage gegen Gögel auf eine erneute Kandidatur.

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