Rastatter Tunnel: "Wilhelmine" steht kurz vor dem Durchbruch

Rastatter Tunnel: 'Wilhelmine' steht kurz vor dem Durchbruch

Rastatt (dm) - Start- und Endpunkt des Rastatter Bahntunnels auf einem Foto: In der rechten Hälfte des oberen Bildrands sind die mächtigen gelben Kranbauten an der Baustelle des Nordportals bei Ötigheim zu erkennen, in der unteren linken Ecke das Südportal bei Niederbühl. Dazwischen liegt ein 4,27 Kilometer langer unterirdischer Weg, aus dem zumindest die Tunnelvortriebsmaschine "Wilhelmine", die die Oströhre gräbt, in den nächsten Tagen auftauchen soll.

Zwischen Mitte und Ende des Monats wird damit gerechnet, dass "Wilhelmine" ihr Ziel erreicht und den Durchschlag bei Niederbühl schafft, so Bahn-Pressesprecher Michael Breßmer auf Anfrage des BT. Gestartet war sie im Mai 2016 im Norden.

Derzeit bohrt sich die Tunnelvortriebsmaschine ihren Weg durch die vereiste Erde unter der bestehenden Rheintalbahn hindurch. Ihre "Kollegin", die vier Monate später auf den Weg geschickte "Sibylla Augusta", ist mit der Weströhre inzwischen unter der Murg durch bei Streckenkilometer drei angelangt. Im Schnitt, so Breßmer, macht sie 13 bis 18 Meter am Tag.

Foto: Willi Walter

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