Keine baden-württembergischen Eier mit Fipronil gefunden

Keine baden-württembergischen Eier mit Fipronil gefunden

Stuttgart (lsw) - In Baden-Württemberg sind auch in den weiteren Kontrollen keine heimischen Eier mit einer Belastung des Insektizids Fipronil aufgetaucht. Das teilte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Freitag in Stuttgart mit.

Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) sagte, mittlerweile liege auch eine neue Einschätzung des Bundesinstituts für Risikoüberwachung (BfR) vor. Demnach sei die Gesundheitsgefahr sowohl für Kinder als auch für Erwachsene unwahrscheinlich. Dies gelte für Eier, vor allem aber für Lebensmittel, in denen Flüssigei verarbeitet worden sei. Denn dort seien mögliche Rückstände verschwindend gering.

Kein Risiko für Kinder

Bislang hatte es geheißen, für Kinder sei ein eingeschränktes Gesundheitsrisiko nicht auszuschließen. Insgesamt untersuchten die Behörden im Südwesten bislang 124 Proben. In vier Proben wurde eine Belastung mit Fipronil entdeckt. Dabei kamen drei Proben aus den Niederlanden - eine Probe stammte aus Belgien.

Aldi verkauft wieder Eier

Die Discounter Aldi Nord und Süd haben Eier wieder ins Angebot aufgenommen, nachdem sie Ende vergangener Woche sämtliche Eier vorsorglich verbannt hatten. Nur in Einzelfällen könne es noch zu Engpässen kommen, teilten die Supermarktketten mit. Die Eier, die jetzt in den Verkauf gehen, sollen auf das Insektizid getestet sein. In einigen Ländern kommt das Ausmaß betroffener Lieferungen aber gerade erst ans Licht - und die Ermittlungen werden konkreter.

Foto: dpa

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