Bahnbaustelle: Arbeiten konzentrieren sich auf zweite Betonplatte

Bahnbaustelle: Arbeiten konzentrieren sich auf zweite Betonplatte

Rastatt (dm) - Die Aufnahme zeigt, wie die Arbeiten an der Schadensstelle der Rheintalbahn bei Niederbühl vorankommen: Im Anschluss an die Fertigstellung der ersten Betonplatte über dem havarierten Tunnelteil der Oströhre konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die zweite Betonplatte, die nördlich davon den Boden für den Vortrieb der Weströhre stabilisieren soll.

Das Ganze präsentiert sich als rund 200 Meter langes Betonband, auf dem in Bälde nach der Aushärtung Oberbau, Schotter und Gleise wieder hergestellt werden. Der Verkehr soll am 7. Oktober "um null Uhr eins" wieder rollen können. Der Zeitplan des Ausbaus der Rheintalstrecke nach Basel insgesamt wird nicht gehalten werden: Noch steht nicht fest, wie der Tunnel dort, wo die Vortriebsmaschine "Wilhelmine" einbetoniert ist, weitergebaut wird.

Warum es zu der Havarie am 12. August kam, das sollen derweil zwei Gutachten genauer untersuchen, wie es am Dienstag bei einem Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Landtagsfraktion der Grünen hieß. Zu Aussagen des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD), wonach die Ursache darin liege, dass man während der Vereisung die Gleise weiter betrieb und die Schwingungen der Züge zur Instabilität und Verschieben der Tunnel-Betonteile geführt hätten, gab die Bahn gestern keine Stellungnahme ab.

Foto: W. Walter

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