Winterdienst für kalte Jahreszeit gewappnet

Winterdienst für kalte Jahreszeit gewappnet

Rastatt (red) - Graupelschauer in der Ebene und der erste Schnee auf den Höhen des Nordschwarzwalds: Der Winterdienst des Landkreises Rastatt hatte in den vergangenen Tage mit seinen ersten Einsätzen Saisonauftakt.

"Wir müssen für ein Netz von rund 550 Kilometer an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Winterdienst organisieren", erklärt Thomas Marx, der Leiter des Straßenbauamtes im Landratsamt in einer Pressemitteilung. Für die anstehende Winterzeit stehen wiederum rund 2.500 Tonnen Streusalz sowie 120.000 Liter Calciumchloridsole zur Verfügung.

In den beiden Straßenmeistereien in Bühl und Gernsbach sind jeweils etwa 800 Tonnen Salz vorrätig. Rund 400 Tonnen befinden sich im Stützpunkt Herrenwies und weitere 450 Tonnen lagern in den Salzsilos beim Landschaftspflegebetrieb in Rastatt-Niederbühl.

Feuchtsalz verhindert Glätte

Feuchtsalz kommt vorrangig in der Rheinebene zum Einsatz. "Grundsätzlich überall dort, wo Reifglätte und überfrierende Nässe öfter vorkommen, denn dann ist die Technik durch die schnelle und sofortige Tauwirkung äußerst effektiv", so Marx.

Häufig kommt Feuchtsalz auch vorbeugend zur Anwendung, damit erst gar keine Glätte entsteht. Bei Neuschnee hingegen wird es oft nur während der ersten Einsatzfahrt ausgebracht, um die Strecken räumfähig zu halten. Bei heftigem Schneefall, insbesondere in den Höhenlagen, bleibt weiterhin das Räumschild erste Wahl.

Gernsbach verfügt über Dreiachser-Lkw

23 Mitarbeiter sind im Winterdienst des Landkreises im Einsatz, die Straßenmeistereien planen jeweils mit vier Fahrzeugen, drei Unimogs und einem Lkw. In diesem Winter steht der Straßenmeisterei Gernsbach ein neu beschaffter Dreiachser-Lkw zur Verfügung. Das Fahrzeug ist mit einem Feuchtsalzstreuautomaten ausgerüstet und führt sechs Kubikmeter Streusalz und rund 2.600 Liter Calciumchloridsole mit an Bord. Dadurch sind bei Bedarf auch erweiterte Umlaufrouten möglich.

Foto: Landratsamt

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