Massenkarambolage auf der A5

Massenkarambolage auf der A5

Offenburg (red) - Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte der optimistische Fahrstreifenwechsel eines 50-jährigen Autofahrers am frühen Dienstagabend zu einer Massenkarambolage auf der A5 bei Offenburg geführt haben. Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Der Fahrer des Land Rover lenkte kurz nach 19 Uhr bei der Anschlussstelle Offenburg auf die Nordfahrbahn ein und steuerte unvermittelt auf den linken von drei Fahrstreifen. Dort näherte sich jedoch ein Audi mit hoher Geschwindigkeit. Nach ersten Einschätzungen vor Ort musste der Fahrer eine Vollbremsung sowie ein Ausweichmanöver nach rechts einleiten, um einen Zusammenstoß mit dem 50-Jährigen zu verhindern. Hierbei kollidierte der 60 Jahre alte Autofahrer zunächst mit dem Fiat einer 59-Jährigen und anschließend mit dem Renault eines 49 Jahre alten Mannes. Der Punto schleuderte nach dem Zusammenstoß gegen einen Lastwagen, bevor er an der Außenleitplanke zum Stehen kam.

Die 59-jährige Fiat-Fahrerin wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die Nordfahrbahn musste für die Unfallaufnahme durch die alarmierten Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg kurzzeitig voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro taxiert.

Symbolfoto: dpa

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