Sybilla-Augusta parkt vor der Rheintalbahn

Sybilla-Augusta parkt vor der Rheintalbahn

Rastatt (red) - Die Tunnelvortriebsmaschine Sybilla-Augusta, die die westliche Röhre des Rastatter Tunnels bohrt, hat am Donnerstag den Startschacht vor der Rheintalbahn erreicht. In dieser Position wird der Bohrer nach Angaben der Deutschen Bahn so lange abgestellt, bis das Verfahren zur Herstellung der westlichen Tunnelröhre unter den Gleisen der Rheintalbahn geklärt ist.

Um die Wartungsarbeiten in dieser Zeit zu reduzieren, wurde die Abbaukammer zwischen dem Schild und dem Schneidrad mit Kies verfüllt. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass kein umliegendes Material einbrechen kann.

Für die Klärung der Frage, wie unter den Gleisen der Rheintalbahn die beiden Tunnelröhren erstellt werden können, gibt es seit Anfang Oktober Gespräche zwischen der Deutschen Bahn und dem Arbeitskreis (Arge) Tunnel Rastatt unter Einbeziehung externer Sachverständiger. Eine Entscheidung zum Vorgehen wurde laut Bahn noch nicht getroffen. Alle Beteiligten würden an einer Lösungsfindung arbeiten.

Archivfoto: Vetter

zurück