Zahl der Arbeitslosen im Südwesten sinkt erneut

Zahl der Arbeitslosen im Südwesten sinkt erneut

Stuttgart (lsw) - Die Zahl der Arbeitslosen im Südwesten ist auch im Dezember weiter gesunken - gegen den Trend im Winter, dafür aber auch nur leicht. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, waren 195.975 Menschen ohne Job. Das sind 1.758 oder 0,9 Prozent weniger als im November. Die Quote blieb bei 3,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt das Minus deutlich größer aus. Damals waren knapp 20.000 Arbeitslose mehr registriert, die Quote lag bei 3,6 Prozent. "Auch zum Jahresende bleibt der Arbeitsmarkt stabil, die Dynamik der Vormonate lässt jedoch etwas nach", sagte der Chef der Regionaldirektion, Christian Rauch.

Arbeitslosigkeit in Mittelbaden gestiegen

Zum Jahresende hat die Arbeitslosigkeit in Mittelbaden saisonbedingt zugenommen; sie lag bei 3,1 Prozent und damit um 0,1-Prozentpunkte höher als im Vormonat. In Baden-Baden gab es auf den ersten Blick kaum Veränderungen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen war mit 1.381 etwas niedriger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,9 Prozent. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 4.759 neue Arbeitslosmeldungen und 4.834 Abmeldungen.

In der Geschäftsstelle Bühl ist die Zahl arbeitsloser Menschen in den vergangenen vier Wochen leicht zurückgegangen. Im Dezember waren hier genau 847 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 107 weniger als vor einem Jahr. Mit 2,1 Prozent hat Bühl weiterhin die mit Abstand niedrigste Quote im Gesamtbezirk.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Gaggenau hat sich die Arbeitslosigkeit um 13 auf 729 Personen erhöht. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,3 Prozent. Die Geschäftsstelle ist damit zum Jahresende hinter Bühl auf dem zweiten Platz in der Region.

In Rastatt ist die Arbeitslosigkeit von November auf Dezember um 76 auf 2.037 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es aber 420 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber Dezember 2016 um 0,7 Prozentpunkte zurück. Aktuell liegt sie bei 3,3 Prozent.

Foto: dpa

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