Stadt weitet Tempo 30 aus

In Ottersdorf wird das neue Gesetz bereits genutzt; jetzt folgt die Kernstadt.  Foto: av

Rastatt (red) - Die Stadt Rastatt will die Verkehrssicherheit vor der Anne-Frank-Schule, der Karlschule und der Kindertagesstätte Biber erhöhen und weist vor den Einrichtungen Tempo 30 an - zeitlich begrenzt auf den jeweiligen Schul- beziehungsweise Kita-Betrieb.

Am heutigen Mittwoch bringen die Technischen Betriebe die entsprechenden Verkehrszeichen an. Vor der Kita Biber wird sich die Montierung der Beschilderung aufgrund der derzeitigen Baustelle vor Ort etwas verzögern, informiert die Stadtverwaltung.

Möglich macht die Tempo-30-Regelung die jüngste Änderung der Straßenverkehrsordnung. Demnach kann vor Schulen und Kindergärten ein Tempolimit auf 30 Kilometer pro Stunde angeordnet werden, wenn sie an Straßen des überörtlichen Verkehrs liegen, also Kreis-, Landes-, Bundes- oder Vorfahrtsstraßen. Man spricht hier von schutzbedürftigen Einrichtungen. Dies können neben Schulen und Kindergärten auch Tagestätten, Altenheime und Krankenhäuser sein. Bislang war hier nur eine Tempobegrenzung möglich, wenn es sich nachweislich um Unfallschwerpunkte handelte.

Der Kundenbereich Ordnungsangelegenheiten hat daher die infrage kommenden Einrichtungen ermittelt und gemeinsam mit dem Kundenbereich Tiefbau eine entsprechende Planung erarbeitet. Die Tempobegrenzung ist entsprechend der Straßenverkehrsordnung auf den unmittelbaren Bereich der Einrichtung beschränkt und hat die jeweiligen Öffnungszeiten zu berücksichtigen.

Archivfoto: red

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