Zukunftsforscher bei "Baden im Gespräch"

Zukunftsforscher bei 'Baden im Gespräch'

Rastatt (red) - Der technologische Wandel verändert das Leben der Menschen immer rasanter. Neue Entwicklungen bieten nicht nur Chancen, sondern bergen mitunter auch Gefahren.

Um diese Risiken abschätzen zu können, bedarf es des auf den ersten Blick ungewöhnlichen Zusammenspiels von Natur- und Geisteswissenschaften. Dafür ist Prof. Dr. Armin Grunwald (Mitte) wie geschaffen. Der Physiker und Philosoph leitet das Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und auch das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag in Berlin.

Gerade hat der zuständige Bundestagsausschuss beschlossen, das Fachbüro des Parlaments bis 2023 weiter von der zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehörenden Einrichtung betreiben zu lassen - und damit auch die Federführung des 57-Jährigen zu bestätigen.

Dass hinter den sperrigen Begriffen spannende Aufgaben stecken, wusste Grunwald am Dienstagabend bei "Baden im Gespräch" zu berichten. Die Studie über den Energiewandel und die Gefahr eines großflächigen Stromausfalls etwa lieferten die Vorlage für einen Roman und einen Spielfilm.

Der auf einem Bauernhof aufgewachsene Wissenschaftler gewährte den Moderatoren Christine Paeffgen (SWR) und Markus Langer (BT) in der Rastatter Reithalle auch einen Einblick in seinen ganz persönlichen Werdegang.

"Baden im Gespräch" ist eine Gemeinschaftsproduktion der Partner Badisches Tagblatt, SWR Aktuell Karlsruhe und Volksbank Baden-Baden/Rastatt.

Foto: B. Margull

Eine Sonderseite über die Veranstaltung finden Sie in der Donnerstagsausgabe des Badischen Tagblatts und ab Donnerstagmorgen, 4 Uhr, im E-Paper.

zurück