Zusätzliche Erzieherinnen

Für besondere Anforderungen im Sozialverhalten von Kindern stockt die Stadt Rastatt das Personal mit Erzieherinnen auf.  Foto: dpa

Rastatt (ema) - Die Stadt Rastatt will das Personal in ausgewählten Kindertagesstätten verstärken, um damit auf diverse Belastungsfaktoren reagieren zu können. Nach einem Beschluss des Gemeinderats werden drei Vollzeitstellen geschaffen.

Sie sollen Kindern zugute kommen, die einen besonderen Förderbedarf sozialer Art haben und deshalb besonderer Zuwendung sowie individueller Bildungs- und Erziehungsangebote bedürfen. Eingesetzt werden die zusätzlichen pädagogischen Kräfte in den Kindertagesstätten Amalie Struve und Biber; die Kosten pro Jahr belaufen sich auf 165000 Euro.

Damit geht die Stadt Rastatt noch einen Schritt weiter, um die Arbeit in den Kitas, die mit erschwerten Bedingungen konfrontiert sind, zu fördern. Dabei ging es bislang vor allem um die Betreuung von Kindern mit ausländischen Wurzeln. Amalie Struve und Biber wurden deshalb bereits zwei zusätzliche Personalstellen zugewiesen. Außerdem legte die Stadt das kommunale Förderprogramm "Bildung in Rastatter Kindertageseinrichtungen" (Birke) auf. Dies ermöglicht den Einrichtungen, die einen Anteil von mehr 65 Prozent an Kindern mit Migrationshintergrund aufweisen, eine zusätzliche Sprachfachkraft im Umfang einer halben Stelle einzusetzen. Diese Pädagoginnen unterstützen die Bildungsarbeit, indem sie sowohl Kolleginnen beraten als auch die Zusammenarbeit mit den Eltern begleiten.

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