Bäuerle-Nachfolge wohl doch offen

Bäuerle-Nachfolge wohl doch offen

Rastatt (dg) - Das Rennen um die Nachfolge von Landrat Jürgen Bäuerle (64, Archivfoto: pr) ist offiziell noch nicht eröffnet, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass es keine "Ein-Mann-Show" für den Weisenbacher Bürgermeister Toni Huber (CDU, 53) werden dürfte, der seinen Hut schon vor einigen Wochen in den Ring geworfen hat (das BT berichtete).

Am Mittwoch nämlich wurde bekannt, dass es wohl einen ernstzunehmenden Kandidaten "aus der baden-württembergischen Landesverwaltung" geben könnte. Er soll jedenfalls bei den Kreistags-Fraktionen von Freien Wählern, Grünen und SPD vorgefühlt - und sein ernsthaftes Interesse signalisiert haben.

Der mögliche Kandidat habe keine Parteizugehörigkeit, dafür allerdings biografische Bezüge in den Landkreis, hieß es gestern. Ein Name wurde allerdings nicht genannt - wohl auch mit Blick auf die Regularien der Landratswahl, die am 14. März 2019 über die Bühne gehen wird. Die weiteren Daten jedoch steckt der Kreiswahlausschuss erst am 2. Oktober ab - demnach auch die Bewerbungsfrist, die mit der Ausschreibung beginnt und nach vier Wochen endet. Danach werden die Bewerbungsunterlagen geöffnet.

Gerüchte über weitere Interessenten

Dass im Fall der Bäuerle-Nachfolge die Messe längst noch nicht gelesen ist, glauben einige Beobachter aus der Kreistagsfraktion auch aus anderen Gründen: Dem Vernehmen nach gibt es nämlich noch zwei weitere hochrangige Interessenten aus anderen Kreisverwaltungen im Land, die an einer Bewerbung in Rastatt interessiert sind. Und die CDU-Fraktion, deren Vorsitz Toni Huber innehat, ist derweil zwar die größte Fraktion im Rastatter Kreistag - verfügt indes aber nicht über eine absolute Mehrheit.

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