Flüchtlingsheim: Schadenshöhe noch unklar

Flüchtlingsheim: Schadenshöhe noch unklar

Rastatt (dm) - Auch am Tag nach dem Wasseraustritt im neuen Flüchtlingsheim in Niederbühl kann die genaue Schadenshöhe noch nicht beziffert werden. Rund 20.000 Liter Wasser ergossen sich in der Nacht zu Mittwoch ins erste Obergeschoss sowie Erdgeschoss des Hauses (wir berichteten).

Grund für den Vorfall war wohl ein Montagefehler. Dadurch löste sich ein Kaltwasserschlauch von einem Eckventil. Das Nass drang in den Boden ein, beschädigte Mobiliar, Elektroverteiler und Brandmeldezentrale.

Nun geht es zunächst an die Trocknung, ehe in den nächsten Tagen Gutachter das Ausmaß ermitteln. Die ausführende Firma habe bereits die Verantwortung für den Schaden anerkannt.

Bis zu acht Wochen könne sich der eigentlich für kommenden Dienstag geplante Einzug von 38 Flüchtlingen verzögern. Diese hätten dort in ihre Anschlussunterbringung kommen sollen. Eine Zwischenlösung muss für sie nicht gefunden werden, wie im Landratsamt als zuständiger Unterbringungsbehörde zu erfahren war. Die Menschen bleiben so lange in der Gemeinschaftsunterkunft. Die Kapazitäten dafür habe man.

Symbolfoto: pr/av

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