PFC: Blutplasma gesperrt

PFC: Blutplasma gesperrt

Baden-Baden (dpa/vn/nof) - Nach dem Skandal um mit PFC verseuchte Ackerflächen hat der DRK-Blutspendedienst die direkte Verwendung von Blutplasma aus der Region Mittelbaden am Patienten vorerst gesperrt. Dies sagte eine Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen.

Die vorsorgliche Regelung besteht seit März 2017. Sie soll in Kraft bleiben, bis eine abschließende Bewertung des Risikos in der Region durch eine Expertenkommission erfolgt sei. Gefahren für Blutspender und -empfänger bestünden nicht.

Andere Bestandteile des Präparats seien unbedenklich verwendbar. Deshalb seien die Mittelbadener weiter zur Blutspende aufgerufen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das PFC-Vorerntemonitoring 2018 abgeschlossen. Die Zahl belasteter Flächen ist gewachsen.

Symbolfoto: dpa

Weitere neue Aspekte zu PFC-Belastung - besonders die Auswirkungen auf den Ackerbau - finden Sie in einem separaten Bericht (siehe unten) in der Freitagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper.

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