Stau nach Lkw-Brand auf der A5

Stau nach Lkw-Brand auf der A5

Karlsruhe (red) - Nach einem Lkw-Brand ist es am Dienstagnachmittag auf der A5 bei Karlsruhe zu massiven Behinderungen gekommen. Der mit Bitumen beladene Lkw fing gegen 14 Uhr Feuer, zudem wurden in ihm Gasflaschen sichergestellt.

Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Karlsruhe dem BT auf Anfrage sagte, befuhr der 40-jährige Fahrer des Lastwagens die A5 in Richtung Norden, als er zwischen dem Karlsruher Dreieck und der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte eine Rauchentwicklung feststellte. Er steuerte sein Gefährt auf den Standstreifen und konnte zusammen mit einem Beifahrer das Fahrzeug rechtzeitig verlassen.

A5 zeitweise voll gesperrt

Danach geriet der hintere Teil des Lastwagens in Brand. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei eilte zu der Brandstelle. Da auch Gasflaschen gefunden wurden, musste die A5 zunächst in beide Richtungen gesperrt werden. Nachdem die Flaschen geborgen waren, konnte die Sperrung in Richtung Süden gegen 14.30 Uhr jedoch zeitnah aufgehoben werden.

Gefahrgut geladen

Zur Bergung des Lasters wurde ein Kran angefordert. Zudem ermittelte auch das Umweltamt vor Ort, da der Lkw Bitumen geladen hatte. Diese werden aus Erdöl hergestellt und etwa für Abdichtungen eingesetzt. Bitumen gehören ebenso wie geladenen Gasflaschen zur Kategorie Gefahrgut.

Sperrung gegen 16.30 Uhr aufgehoben

Die Ursache des Brandes war zunächst noch unklar; die Ermittler schließen einen technischen Defekt oder einen geplatzten Reifen nicht aus. Im Zuge der Bergungsarbeiten bildete sich ein bis zu neun Kilometer langer Rückstau in Richtung Norden. Gegen 14.45 konnte ein Fahrstreifen wieder freigeben werden, gegen 16.30 wurde die Sperrung ganz aufgehoben. Verletzt wurde niemand.

Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

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