Sprengungen verschoben

Sprengungen verschoben


Gernsbach (red) - Die vom Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe für den heutigen Montag angekündigten Sprengungen beim Gernsbacher Tunnel verschieben sich. Aufgrund eines "unvorhergesehener Ereignisse" fänden die Sprengarbeiten erst am morgigen Dienstag, 14. Januar, zwischen 11 und 12 Uhr statt, teilt das RP am Montagabend kurzfristig mit. Eine für Mittwoch geplante Sprengung entfalle ganz.

Seit September 2019 werden im Auftrag des RP vier Rettungstreppenhäuser für den Tunnel Gernsbach hergestellt. Die hierfür erforderlichen weiteren Sprengarbeiten am Treppenhaus "Am Bahnhof" sowie am Treppenhaus "Am Blumenweg" verschieben sich nun.

Die Sprengung am Rettungstreppenhaus "Am Bahnhof" findet aufgrund unvorhergesehener Ereignisse auf einer anderen Baustelle erst morgen, Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr statt. Die für Mittwoch, den 15. Januar, geplante Sprengung am Rettungstreppenhaus "Am Blumenweg" kann bautechnisch entfallen: "Hier steht der Fels tiefer an als erwartet, sodass keine Sprengung zur Herstellung einer sichernden Schachtkrone nötig ist. Es wird stattdessen im Baggervortrieb weitergearbeitet", so das RP.

Keine Änderung bei weiteren Sprengungen

Die ersten regelmäßigen Sprengungen am Rettungstreppenhaus "Am Blumenweg" finden dann erst, wie mitgeteilt, ab voraussichtlich Mittwoch, den 29. Januar, einmal wöchentlich jeweils zwischen 15 und 17 Uhr statt.

Die angekündigten begleitenden sicherheitsrelevanten Sperrungen und Sprengsignale sind weiterhin erforderlich.

Weitere Informationen zur Rettungstreppenhauserweiterung sind hier zu finden.

Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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